Zwei chinesische Arzneimittel für das Immunsystem

Huang Qi (Astragalus membranaceus) ist eine getrocknete Wurzel und gehört zur Familie der Leguminosae. Verwandt ist diese Pflanze mit anderen Hülsenfrüchten, von Bohnen, Ernüssen bis zum Süssholz. Als erstklassiges Kraut wurde es schon im alten chinesischen Arzneibuch, dem Shennong Ben Cao Jing erwähnt. Huang Qi ist süss im Geschmack und warm und das wichtigste kräftigende Kraut in der chinesischen Phytotherapie. Es kann das Qi tonisieren und die Abwehr-Energie stärken. Auch für die Gesundheitspflege und Krankheitsvorbeugung ist diese Heilpflanze für Menschen bei Schwächezuständen geeignet: sich immer müde fühlen, Atemnot, schlechter Schlaf, Erkältungsneigung und als Ergänzung während der Chemotherapie und / oder Strahlentherapie. Einer der Wirkstoffe, Astraglosid IV tonisieren die Telomere der DNA-Zellen und haben so eine anti-oxidierende Wirkung.
Ganoderma lucidum, allgemein bekannt als der Lingzhi-Pilz, wird häufig in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Seine Popularität als ‚Pilz der Unsterblichkeit‘ erstreckt sich darüber hinaus auf die gesamte japanische und koreanische Medizin, und seit vielen Jahren erfreut er sich auch im Westen zunehmender Beliebtheit..
Es hat auch eine therapeutische Wirkung auf das Immunsystem und kann helfen, eine Vielzahl von Zuständen zu behandeln, die mit dem metabolischen Syndrom assoziiert sind. Hierbei sind seine antioxidativen Bestandteile wichtig. Vor allem wirkt er aber auf das Immunsystem – in beiden Richtungen: bei überschießenden Reaktionen wie bei Allergien und akuten Autoimmunkrankheiten die Immunsystemaktivität zu reduzieren, und stärkend für das Immunsystem, wenn es geschwächt ist.

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