Winterzeit: Nicht nur Kälte kann uns zusetzen!

Man möchte meinen, dass im Winter die Kälte das grösste Problem für unseren Körper darstellt. Im Hinblick auf grippale Infekte und stärkere Erkältungskrankheiten stimmt das in den meisten Fällen auch, doch im Alltag herrscht oft eine andere gesundheitliche Belastung zu dieser Jahreszeit vor: Trockenheit. Durch die ständig und überall gegenwärtige Heizungsluft trocknet auch unser Körper immer mehr aus. Das Organsystem Lunge und mit Ihr die Atemwege und die Haut sind besonders anfällig für Trockenheit. Symptome sind dann Reizhusten, trockene Kehle, trockene Haut, trockene Lippen. Oft kommen dann auch noch Hitzegefühle dazu.

Um diesem ‚Pathogen‘ vorzubeugen oder entsprechend zu begegnen reicht es oftmals, den Speiseplan um ein einheimisches Obst zu ergänzen: die Birne. Die Birne wirkt energetisch erfrischend und befeuchtend und reguliert Schleim-Hitze. Bei starken Hitzegefühlen kann die Birne auch roh verzehrt werden, ansonsten ist gedünstete Birne z.B. als Kompott empfehlenswert, bei Kälteempfindungen durch erhitzende Gewürze wie Zimt und Nelken ergänzt, bei beginnenden Erkältungen kann die zerstreuende Wirkung von mitgekochtem Ingwer genutzt werden. Sehr alltagstauglich ist auch Birnensaft (auf 100% Fruchtgehalt achten!). Wem der Saft zu kalt ist kann mit warmen Tee (z.B. Holunderblüten-abwehrstärkend oder roter Früchtetee-blutaufbauend) oder warmen Leitungswasser mehr Wärme zuführen.

Ebenfalls wichtig für ein gesundes Raumklima ist regelmässiges Lüften und zumindest eine Wasserschale auf der Heizung zur Befeuchtung.

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