TCM und Akupunktur im Sport

Die chinesische Medizin/TCM kann die Leistungsfähigkeit bei Ausdauer-Sportarten deutlich erhöhen. Blockaden des Energiesystems – durch emotionale und körperliche Faktoren verursacht – führen zu Schmerzen, Fehlern bei der Atmung und zur Fehleinschätzung der Leistungsfähigkeit. In der TCM wird zunächst eine umfangreiche Diagnose erstellt (Vorgeschichte, Puls- und Zungendiagnose). Daraus ergeben sich dann auf den Einzelnen zugeschnittene Ansatzpunkte: Diese umfassen Trainingsgestaltung, Ernährungsberatung, Traditionelle chin. Heilkräuterrezepturen, Akupunktur/Akupressur und Physiotherapie/Tuina-Massage.
Vier verschiedene Support-Phasen können unterschieden werden: Die Trainingsphase bis zu 2 Wochen vor dem Lauf. Hier wird großen Wert gelegt auf eine individuell angepasste Ernährung, es werden auf den Läufer abgestimmte Kräuterrezepturen zusammengestellt und in wöchentlichen Akupunkturbehandlungen Blockaden des Bewegungsapparats und der Atmung reguliert. In der nächsten Phase bis zum Start werden meist keine Kräuter mehr eingenommen, stattdessen wird die Akupunkturbehandlung ergänzt durch die Applikation von Magnetpflastern auf speziellen Akupunkturpunkten. In der Erholungsphase unmittelbar nach dem Lauf helfen dann die Tuina-Massagetherapie und Kräuterrezepturen bei der Regeneration, während in der Nachphase über 2-4 Wochen nach dem Lauf vor allem wieder der längerfristige angepasste Aufbau durch die richtige Ernährungsweise im Vordergrund stehen.
Der Verfasser läuft seit 1997 und ist Mitglied im Jubilee-Club des Berlin-Marathons.