Schweinegrippe und TCM

Schweinegrippe: China setzt auch auf die traditionelle chinesische Medizin
Während Tests die Wirksamkeit der traditionellen chinesischen Medizin bestätigt haben sollen, wurde in China bereits mit der Massenimpfung mit einem im Land entwickelten Impfstoff begonnen.
Im Mai hatte das chinesische Gesundheitsministerium nach dem ersten bestätigten Fall einer Infektion eine Arbeitsgruppe mit Experten eingerichtet, um die neue Grippe A(H1N1) oder Schweinegrippe auch mit der traditionellen chinesischer Medizin (TCM) zu bekämpfen. Beschlossen worden war, die Ausbreitung der Grippe mit einer Kombination aus westlicher und traditioneller Medizin zu stoppen. China sei das erste Land, hob man im Gesundheitsministerium hervor, das traditionelle Medizin, die seit Jahrtausenden praktiziert werde, zur Behandlung von Krankheiten einsetzt.

Schon länger habe man auch die Grippe mit TCM, vor allem mit pflanzlichen Wirkstoffen, erfolgreich behandelt, die neue Grippe werde hier keine Ausnahme sein. Auch bei der Sara-Epidemie im Jahr 2003 habe sich gezeigt, dass die Kombination aus westlicher und traditioneller Medizin erfolgreich war. Im Fall der Grippe wird darauf hingewiesen, dass das antivirale Medikament Tamiflu im wesentlichen aus der Shikimic-Säure besteht, die aus dem Sternanis gewonnen wird. Sternanis ist eine der Heilpflanzen der traditionellen chinesischen Medizin. Roche, so ein Vertreter des chinesischen Gesundheitsministeriums, werde von China mit Sternanis versorgt, womit China “indirekt einen Beitrag zur globalen Bekämpfung der Epidemie” leistet.

Bereits im Juni hieß es, dass die ersten Grippepatienten mit TCM erfolgreich behandelt worden seien. Das wird nun von der Gesundheitsbehörde Pekings bestätigt.

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