Masern & Co – wie sieht´s aus mit dem Impfen?

Die Masern grassieren, gerade in Berlin. Die Frage nach den Impfungen stellt sich akut – wie sieht dieses Problem die TCM? Als fürsorgliche Eltern wünscht man sich nur das Beste für sein Kind. Jeder versucht, den Kleinen einen guten Start in das Leben zu geben. Wir wünschen ihnen Gesundheit, Bildung, Sicherheit und natürlich Liebe und „einfach glücklich sein“. Dieser Weg bedeutet für Eltern auch mitunter lebensprägende Entscheidungen treffen: Gleich zu Beginn des neuen Lebens sehen sie sich der Frage gestellt: „Impfen- ja oder nein?“
Eine recht komplexe Frage, die nicht einfach und „logisch“ zu beantworten ist. Zu bedenken sind Impfkomplikationen in verschiedenen Ausmaßen, ebenso wie schwerwiegende Krankheiten oder Folgeerkrankungen bei Nicht-Impfen. Genauso aber auch die Überlegung, wann geimpft wird, wie viele Impfungen das Kind verträgt und welche Impfungen der jeweiligen Lebenssituation entsprechen. Sicherlich ist es wichtig, sich mit diesem Thema- so wie mit vielen anderen im Laufe des Eltern-Seins- auseinanderzusetzen und sowohl die Pro- als auch die Contra-Meinungen anzuhören. Leider sind die Meinungen hier so verhärtet, dass es kaum objektive Impfberatungen gibt. Es bleibt also eine Gewissensfrage und alles in allem eine ganz persönliche und in jedem Fall zu respektierende „Bauchentscheidung“ der Eltern.
Aus Sicht der TCM wird jeder Impfstoff als auch als möglicher krankmachender (Pathogener) Faktor gesehen. Durch die Impfung wird ja ein Fremdstoff direkt in die tieferen Schichten des Körpers gebracht. In diesem Moment wird – so die TCM- das Qi, die„Lebensenergie“ des Menschen herausgefordert und möglicherweise auch geschwächt. Bei Kindern ist dieses Qi noch besonders anfällig. Entsprechend treten nach Impfungen öfter Nebenwirkungen wir Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Fieber, Hautausschläge, etc. auf.
Aus diesem Grund ist es wichtig, vor jeder Impfung den Gesundheitszustand des Kindes zu prüfen: Neben dem Ausschluss allgemeiner Beschwerden wie Husten, Schnupfen, Koliken oder Zahnen, sollte mittels der TCM auch die energetische Situation geprüft werden. Ein gesundes und gestärktes Kind wird sich gegen den Pathogenen Faktor zur Wehr setzen und hat in der Folge weniger Komplikationen zu fürchten.
Wird ein zu schwaches Kind geimpft, kann es neben den akuten Nebenwirkungen auch zu chronischen Prozessen kommen. Der Körper kämpft schlimmstenfalls sein Leben lang mit dem eingedrungenen Pathogen – wie auch mit möglicherweise anderen nicht richtig ausgeheilten Infekten.
Ein weiterer kritisch zu beachtender Punkt sind die Zusatzstoffe der Impfseren: u.a. Konservierungsmittel, Schwermetalle, Formaldehyd und- vor allem für Allergiker wichtig: Hühnereiweiß und Polygeline (Gelatine-Abkömmling). Auch diese Wirkstoffe müssen bei Impfgabe vom Körper verarbeitet und wieder ausgeschieden werden.
Um den Körper des Kindes zu stärken und mögliche pathogene Reste wieder auszuleiten empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Vorbereitung:
• ausführliches Gespräch mit Prüfung des Gesundheitszustandes (Zungen- und Pulsdiagnose)
• gegebenenfalls Behandlung zur Stärkung des Gesamt-Organismus
• gegebenenfalls Behandlung akuter/ chronischer Beschwerden

Nachbereitung:
• Beginn der Ausleitung im Organismus verbliebener schädigender Faktoren mit Akupunktur/ Massagetechniken und anderen Behandlungen aus der TCM ca. 3 Tage nach Impfung
• Stärkung des Körpers bei Bedarf

Besonderheiten:
Vor einer Masernimpfung sollten besonders Kinder mit einer schwierigen Geburt (Zange, Saugglocke, lange Geburt) vorbereitet werden: Neben o.g. Vorgehen können entstandene Blockaden gelöst werden. Gleiches gilt für die Polioimpfung in Bezug auf Rückenprobleme (auch kalter Rücken!). Vor der Keuchhustenimpfung sollte auf Ekzemneigung und Schwellungen der Lymphknoten (Hals-, Nacken-, Leistenbereich) geachtet werden. Hier kann die Impfvorbereitung mehr Zeit in Anspruch nehmen.

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