Gelenkschmerzen, Rheuma – Akupunktur und Moxibustion

Gelenkschmerzen und Rheuma
Schmerzen des Bewegungsapparats werden in der chinesischen Medizin als „Bi–Syndrome“ bezeichnet.
Der Ausdruck „Bi“ bedeutet hierbei „Verstopfung, Bloackade“. Was nun beim Menschen dort im Krankheitsfall verstopft ist und Schmerzen verursacht, sind die Leitbahnen (Meridiane), in denen normalerweise die Lebensenergie Qi gleichmäßig tagaus tagein fließt. Schmerz bedeutet Stauung, Blockade dieses Qi.
Auslösende Faktoren sind für dieses Krankheitsgeschehen aus Sicht der Akupunkturlehre zwei Mechanismen:

– eine Schwachstelle im Gesamtsystem des Organismus, die sich auf körperliche, emotionale oder geistige Überlastungen zurückführen lassen
– das Eindringen von so genannten „pathogenen Energien“, nämlich von Wind, Kälte, Hitze, Trockenheit, Feuchtigkeit und Gluthitze. Diese können u.U. auch noch nach Jahrzehnten im Körper Schaden verursachen, obgleich die akute Erkrankung schon längst vorbei ist. Gerade aber nach Antibiotika- oder Cortisonbehandlungen, bei Kindern besonders auch nach Impfungen sind dieses häufig sehr unterschätzte und vernachlässigte Störmechanismen.

Die Behandlung erfolgt nach einer gründlichen Diagnostik (Gespräch, Puls- und Zungendiagnose) und Untersuchung. So wird festgestellt, welche Krankheitsmechanismen (s.o.) vorliegen. Mit der Akupunktur und der Moxibustion werden dann mittels Behandlung der Akupunkturpunkte die Leitbahnen wieder durchgängig gemacht. Diese werden entweder in unterschiedlicher Tiefe gestochen oder mit den vielfältigen Methoden der Moxibustion erwärmt. Ziel ist es, die krankmachenden Faktoren aus den Leitbahnen zu eliminieren und die zugrunde liegende Schwäche zu beheben.

Andreas A.Noll
noll@praxis-noll.de