Fragen zur gesunden Ernährung

Baeumedie WHO hat vor kurzem vor Fleischkonsum gewarnt. Insbesondere Wurst, aber auch rotes Fleisch steht nun unter dem Verdacht Krebs zu verursachen. Einige Tage später kam die Relativierung: die Menge ist entscheidend! Und da sind wir schon wieder bei einem meiner beliebtesten Zitate von Paracelsus: ‚Ein jedes Ding ist Gift, allein die Dosis machts!‘ Das tägliche Essen ist eben nicht nur Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien, Kalorien, Wasser und ‚Baustoffen‘ jeder Art, sondern ist abgestimmt auf die Bedürfnisse eines jeden Einzelnen. Die Bedürfnisse und somit auch der Bedarf ändern sich: ein Kind benötigt andere Substanzen/Energien als ein 80jähriger, eine Schwangere anderes als ein Leistungssportler, ein ‚Bürohocker‘ braucht eine andere Nahrung als ein Bauarbeiter. Im Sommer gelüstet es uns nicht nach (erwärmenden) Zimtkeksen, im Winter nicht nach Speiseeis oder Salaten. Ob ein Nahrungsmittel gesund oder schädlich ist – entscheidet die Menge und das ‚Milieu‘, auf das es trifft. Viele unsere PatientInnen essen brav das als so gesund geltende Müsli jeden Morgen und wundern sich, dass sie unter Blähungen und Völlegefühlen leiden. So etwas schwer verdauliches wie ungekochte Körner brauchen nun einmal eine kräftige Magen-Darm-Funktion, wenn diese nicht ausreicht, gibt es unangenehme Stockungen. Die Alternative wäre da z.B. gekochte Haferflockensuppe oder eine kräftige Suppe wie unten aufgeführt. Die Nahrung sollte auch nicht zum Objekt von Glaubensgrundsätzen werden- immerhin lebt der Mensch wie jedes Tier und auch jede Pflanze von dem, was die Umwelt bereitstellt. Einschränkung kann durchaus nützlich sein, wenn es um Reinigung körperlicher oder auch seelischer Art geht. Der Erhalt des kostbaren Gutes Leben und Gesundheit erfordert jedoch einen durchaus ‚egoistischen‘ Umgang mit der Zufuhr von Baustoffen- auf alle Fälle eine tägliche aufmerksame Beachtung. Gesundes Essen? Ja, aber die Massstäbe für das ‚Gesunde‘ sind nicht für alle Menschen gleich. Das ist das Problem bei mehr oder weniger standardisierten Diäten – das Weglassen von ‚Bausteinen des Lebens‘ muss durch das Hinzufügen von anderen Substanzen ausgeglichen werden. Der Verzicht auf Fleisch/Fisch etc. muss z.B. durch Eiweisszufuhr über Milchprodukte (Vorsicht: Verschleimung) und/oder Hülsenfrüchte (Vorsicht: Verdaulichkeit) ausgeglichen werden. Sonst kommt es mittel- und langfristig zu gesundheitlichen Problemen. Falls Sie konkrete Fragen zu der für SIE richtigen Ernährung haben- fragen Sie uns! Gerade nach Puls- und Zungendiagnose können wir Ihnen dann gezielte Hinweise geben!

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