Das böse Cholesterin?

Seit Jahrzehnten wird das Cholesterin verteufelt. Es ist an modernen Zivilisationskrankheiten, wie Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt und senile Demenz für schuldig erklärt worden. Butter wurde vom Speiseplan lange verbannt, und der Verzehr von Eiern auf maximal das Sontagsei reduziert.

Medikamente zur Senkung der Blutfette gehören zur Standard-Medikation – mit zweifelhaften Nutzen und erheblichen Nebenwirkungen. Diätpläne erwiesen sich auch nicht als effektiv – liess sich der Cholesterinspiegel doch nur wenig durch karges, mageres Essen beeinflussen. Wenn zu viel Cholesterin aufgenommen wird, wir es z.B. über die Gallenblase und den Stuhlgang wieder ausgeschieden. Wohl aber macht sich Stress bemerkbar – da gehen die Werte zuverlässig nach oben….

Die Naturheilkunde und die TCM waren da schon immer skeptisch. Jetzt machen auch US-Experten in ihren Empfehlungen einen Rückzieher: Cholesterin aus Lebensmitteln wird nicht mehr als Gefahr für die menschliche Gesundheit gesehen. Künftig soll in den offiziellen Ernährungsratschlägen nicht mehr vor Speisen mit hohem Cholesteringehalt gewarnt werden. Da heißt es vom US-Landwirtschaftsministerium: “kein nennenswerter Zusammenhang zwischen dem Cholesterin in Lebensmitteln und dem Cholesterinspiegel”

Dabei ist Cholesterin ein lebensnotwendiger Stoff, gerade wenn es um Stress, das gefürchtete metabolische Syndrom und auch Probleme mit den Hormonen gibt. Cholesterin gilt als ‚ die Mutter aller Hormone‘, und lebenswichtige Steuer-Â-Hormone können erst aus diesem Stoff gebildet werden:
– Östrogene
– Gestagene
– Androgene
– Glukokortikoide
– Mineralokortikoide
– Calcitrial (Vitamin D)

Zu Bedenken ist jedoch, dass natürlich die Aufnahme von fetten Nahrungsmitteln sehr kalorienreich ist – dafür im Gegenzug aber auch gut sättigt! – und auch die ungesättigten Fettsäuren eine schädigende Wirkung haben. Eier sind aber in dieser Hinsicht kein Problem!

Guten Appetit…

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