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Fastenzeit: Entschlackung und Entgiftung

Nicht nur für die Katholiken hat jetzt die Fastenzeit begonnen. Wie in vielen anderen Kulturkreisen auch ist das Frühjahr eine Zeit der Entschlackung und Entgiftung. Häufig ist damit auch eine spirituelle, seelisch-geistige Reinigung verbunden, bedeutet doch die Abkehr vom Materiellen – wozu auch das Essen gehört- eine grössere Offenheit für feinere Impulse aus dieser Welt. Aber auch ganz substantiell: der menschliche Organismus schafft es auf wundersame Weise, mit den verschiedensten Nutz- und Schadstoffen zurecht zu kommen, die gerade die heutige Industrie zur „Verfeinerung‘ dem Essen hinzufügt:

  • Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker wie Glutamat und Farbstoffe in Fertiggerichten
  • Wachstumshormone sowie Antibiotika- und sonstige Arzneimittelrückstände in Fleisch, Schwermetalle in Fisch, Pestizide in Gemüse
  • Süssstoffe und versteckte Zucker in zahlreichen Lebensmitteln
  • Bisphenol A und Phthalate in Plastik-verpackten Lebensmitteln
  • Koffein, Alkohol, Tabak, Medikamente und vieles mehr.

    Dazu bekommen Haut und Schleimhaut noch zusätzliche Belastung:

  • Kosmetika: Weichmacher, Aluminium und PEG-Derivate (Deodorants)
  • Belastungen des Mund- und Rachenraums: wurzelgefüllte Zähne, verschiedene Füllungen, unterschiedliche Metalle

    Und über die Luft kommt auch noch etwas:

  • Ausdünstungen von Bodenbelag (Teppich, Laminat, Klebstoffe), Möbel, Anstriche, Milbenkot, Schimmel
  • Strahlenbelastung (Sendemasten, W-LAN, DECT-Telefone)
  • Tonerstaub von Druckern im Büro
  • Abgase

Zugegebenermaßen: In Indien, Afrika, China und Südamerika haben die Probleme und Belastungen andere Dimensionen. Dazu kommen vielerorts auch Mangelzustände in der Ernährung, während bei uns Wohlgenährte allerhöchstens Mikro- Defizite Angst machen und zu Nahrungs- Ergänzungsmitteln greifen lässt. Es ist mal Zeit für den Frühjahrsputz….

Wenn da nicht die „Stolpersteine“ wären: Reste von Infekten, die „Frühjahrsmüdigkeit“ oder auch der Heuschnupfen und das allergische Asthma, die so Vielen die positive Stimmung dieser Jahreszeit verderben. Gegen die Allergien können wir vielleicht etwas tun. Gegen die „Altlasten“ und die Erschöpfung gibt es auch Möglichkeiten für Sie im täglichen Leben: Ernähren Sie sich bevorzugt mit den Nahrungsmitteln, die Ihnen „Mutter Natur“ jetzt bietet: frisches Gemüse aus der Region, auch vielerlei Pflanzen aus dem Garten enthalten reichlich Mineralien und Vitamine, wie z.B. die Brennnessel, der Löwenzahn und die Vogelmiere. Und die alten Infekte werden Sie am Besten los, wenn Sie sich viel bewegen an der frischen Luft, gelegentlich auch ein wenig dabei zum Schwitzen kommen, viel warme Suppen (Eintöpfe) essen. Oder Sie lassen sich von uns in der Praxis alte Hausmittel zeigen, wie z.B. die Schröpfmassage….Wenn Sie jetzt im Frühjahr gut „durchstarten“ werden Sie ein gesundes ganzes Jahr haben!