Archiv der Kategorie: Heilpraktiker

Yoga in München – auch Einzelunterricht

Für ein glückliches Leben steht neben einem gesunden und ausgeglichenen Körper auch deine emotionale Gesundheit, die du durch körperliche und seelische Arbeit gewinnst.

Mit Yoga gehst du neue Wege, lernst dich selber, deinen Körper, verborgene Ecken deines Herzens kennen, lernst deiner inneren Kraft zu vertrauen.
Eine schweisstreibender Vinyasa Flow und tiefe Yin Yoga Praxis öffnen dich.
Deine innere Strahlung und Fülle verändern die Welt um dich.
Dein Glück verändert die ganze Welt.

Wer bin ich?
Ich bin Darya, Schülerin von Regina Gambarte (YamYoga München). Seit 2015 unterrichte ich Vinyasa Flow Yoga in München für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Niveaus.
Meine Verhältnisse mit eigenem Körper haben mich durch alle mögliche Tiefen und Höhen zu diesem Weg der Selbsterkenntnis und harter Arbeit geführt. Heutzutage habe ich meinen Körper zu meinem Freund gemacht. Und jetzt neben täglicher Yogapraxis und Tango bereiten wir uns für Halbmarathon vor.
Ich liebe es kraftvoll, heiss und lustig, und das gebe ich im Yogaunterricht meinen Schüler weiter.

Für all das stehe ich dir gerne für Einzelunterricht im geschütztem Raum zur Verfügung.
darya@posteo.de +49 (0) 1639346829

Workshop – Kochen nach den Fünf Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Am Fr 8.6.2018 haben Sie von 17:00 bis 21:00 Gelegenheit zusammen mit Stephanie Steinegger, Fünf-Elemente-Ernährungsberaterin und Begleitende Kinesiologin, nach Fünf-Elemente-Rezepten zu kochen.

Gemeinsam wird ein Fünf-Elemente-Menü zubereitet. Entdecken Sie, wieviel Kreativität dabei frei wird. Bekanntes und Neues verbinden sich zu einem entspannten Mittagessen.

Im Mittelpunkt stehen einfache, wohlschmeckende Gerichte, die sich leicht mit regionalem Obst und Gemüse der Saison zubereiten lassen. Das Kochen nach den Fünf-Elementen lässt sich für jeden Geschmack individuell gestalten, frei nach dem Motto: schlank bleiben und genießen.

Es bleibt Zeit für Fragen und es gibt jede Menge Tipps zur praktischen Umsetzung im Alltag, damit Kochen auch dann Spaß macht, wenn der volle Terminkalender wenig Spielraum lässt.

Bitte bei der Anmeldung eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten mitteilen!

Ort: SaniPep Gesundheitszentrum
Charles-de-Gaulle-Str. 6 (EG)
81737 München
Datum: Fr 8.6.2018
Uhrzeit: 17:00 – 21:00
Preis: 80,- Euro pro Pers. incl. Lebensmittel und Getränke
Teilnehmerzahl: 3-6 Teilnehmer

Anmeldung und Information:
Stephanie Steinegger, Tel. 089 / 12 22 33 60
info@steinegger-muenchen.de /

Die Heuschnupfenzeit ist da….

Heuschnupfen in allen seinen Varianten, von allergischer Rhinits über Augenbrennen bis hin zum allergischen Asthma, beruht nach Vorstellungen der westlichen Medizin auf einer übermässigen, falschen und somit allergischen Reaktion des Immunsystems auf Pollen in den oberen Atemwegen. Nase, Rachenraum und Bronchien sind als „Grenzflächen“ am häufigsten betroffen. Auch die Augen und seltener die Ohren können von der allergischen Überreaktion betroffen sein.

Die westliche Medizindiagnostik ergründet die Allergene, also bestimmte Stoffe auf der Pollenoberfläche, auf die der Körper allergisch reagiert und versucht den Körper an diese Antigene in einem Prozess der Desensibilisierung zu gewöhnen. Diese Therapie führt man in der allergiefreien Zeit durch. Es gibt aber viele Patienten die trotz jahrelanger, nicht risikofreier Desensibilisierungstherapie weiterhin an Heuschnupfen oder allergischem Asthma leiden.
Die Chinesische Medizin hat andere Ansätze: die Symptome werden als „Wind-Erkrankung“ betrachtet. Die Lunge und die Verdauungsorgane, die Milz, sind geschwächt. Daraus resultiert eine besondere „Schwäche des Systems“ mit einer Sensibilität dieser eigentlich harmlosen Pollen. Das Auftreten im Frühling und besonders die Augenprobleme weisen aus TCM-Sicht auf eine Beteiligung der Leber, also auch emotionaler Faktoren wie Anspannung und Stress hin.
Von diesem Vorstellung ausgehend, stärkt man das geschwächte Milz System, die Lunge und die Leber in erster Linie mit Akupunktur und leitet zudem eventuelle überschüssige Energie ab, die durch die allergische Reaktion z.B. an den Nasenschleimhäuten entsteht.

Die TCM kann sehr gut in der akuten Phase die Beschwerden lindern und die Allergiebereitschaft reduzieren. Wichtig ist aber die Stärkung und Regulierung des Immunsystems in der allergiefreien Zeit!

Wann und wie welche Methode?
Die Akupunktur ist die Methode der Wahl, um zu stärken und Blockaden aufzulösen. Dies geschieht bei Erwachsenen in der Regel mit feinen Nadeln. Bei Kindern oder auch bei sehr sensiblen Menschen ist der Softlaser, die „Laserneedle“ optimal. Die Behandlung ist völlig schmerzlos und dennoch können über die energiereichen Laserimpulse die Akupunkturpunkte bis ca. 3cm unter die Haut damit erreicht werden. Die Akupunktur sollte -in welcher Form auch immer- 1x/Woche vorbeugend erfolgen, zumindest über 10 Behandlungen. In der akuten Zeit -also meist März-April- sind ggf. häufigere Behandlungen notwendig- abhängig von eventuell noch auftretenden Beschwerden.
Die Wärmebehandlung mit der Moxibustion dient vor allem der Stärkung bei ausgesprochenen Frostbeulen- meist mit Punkten am Rücken. Auch die Selbstbehandlung ist damit möglich- wenn Sie über ausreichende Lüftungsmöglichkeiten zu Hause verfügen….
Gerade zur Vorbeugung hat sich die Eigenblutbehandlung als einfach und effektiv erwiesen. Hierbei wird wenig Blut aus der Ellenbeuge mit einer Spritze entnommen und danach gleich wieder in den Gesässmuskel injiziert. Die Vorstellung dabei ist, dass der Körper dann wieder in einen Lernprozess im Umgang mit Allergenen kommt. Die Eigenblutbehandlung sollte auch 1x/Woche vor der Allergiezeit geschehen.
In der akuten Zeit, wenn die Beschwerden richtig plagen, können wir in der Praxis diese Pathogene ausleiten: neben der Akupunktur mit Schröpfen/Schröpfmassage und der Schabemethode Guasha. Diese beiden Methoden der Chinesischen Medizin können aber auch in Frage kommen, wenn sich z.B. bei der Zungendiagnose zeigt, dass alte, versteckte und nicht 100%ig ausgeheilte Pathogene (=Infekte) das Immunsystem irritieren.
Chinesische Heilkräuter-Rezepturen können wir sowohl zur Vorbeugung als auch zur Akutbehandlung für Sie zusammenstellen- abhängig von Ihrer ganz konkreten energetischen Situation. Diese Heilkräuter werden entweder als Tee eingenommen oder auch in der Akutphase inhaliert.

Auf den Punkt gebracht: aus aktuellem Anlass wieder Dickdarm 4 – der „Loslasser“

Wenige Akupunkturpunkte werden so häufig genutzt wie dieser Punkt, der zwischen Daumen und Zeigefingern liegt und zudem sehr gut und effektiv mit Akupressur selbst behandelt werden kann.

Dieser 4. Punkt auf der am Zeigefinger beginnenden und an der Nase endenden Dickdarm-Leitbahn hat ein breites Wirkungsspektrum und gerade jetzt in der bald beginnenden kühleren Jahreszeit und der Übergangsphase zum Winter: Infekte und Beschwerden im Gesichtsbereich von Schnupfen, verstopfter Nase, Stirnkopfschmerz und Nasennebenhöhlen-Entzündungen. Aber auch bei chronischen, verschleppten Infekten wirkt „Hegu“ ausleitend und so das Immunsystem stärkend.

In der TCM gilt er als der „grosse Öffner“, der so nicht nur bei der Ausleitung die Hautporen öffnet/schliesst (Schwitzen regulierend) und den Stuhlgang erleichtert. Auch auf der seelischen Ebene ist er der „Loslasser“, wenn Probleme und Sorgen das Denken und Fühlen übermässig blockieren.

In unserer Praxis wird „Hegu“ kaum alleine genutzt, sondern kann mit vielen anderen Punkten kombiniert werden, um seine Wirkung zu fokussieren und zu verstärken:

+ Dickdarm 11 am Ellenbogen bei eitrigen Prozessen in Haut, Nase und Gesicht
+ Leber 3 am Fussrücken bei Anspannung und emotionalen Blockaden
+ Niere 7 an der Achillessehne bei Störungen der Schweissproduktion
+ Magen 41 am Fussgelenk bei Zahn-Mundproblemen, evtl. begleitend zur Zahnarzt-Behandlung
+ Dickdarm 7 am Unterarm bei Beschwerden im Schultergelenk

Die genauere Lokalisation der Punkte können wir Ihnen gerne in der Sprechstunde zeigen- zur Selbstbehandlung können Sie diese „Energie-Höhlen“ in akuten Situationen ruhig mehrmals täglich kreisend massieren.

Bewegung

Ideen zur Bewegung
– Jede Form von Bewegung ist nützlich, sowohl im Beruf als auch in der Freizeit.
– Körperliche Aktivität dient der Vorbeugung und Selbst-Behandlung – vor allem dem Wohlbefinden.
– Bewegung/Sport sollen Spass machen – es kommt nicht auf Leistung an
– Bewegung hilft erwiesenermassen bei chronischen Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Kreislaufstörungen, seelische Verstimmungen, Übergewicht und vielen gynäkologischen Problemen
– Sport jedweder Art sollte 2-3x/Woche für 30-60 Minuten fest eingeplant werden
– Man sollte sich nach dem Sport besser fühlen als vorher
– Bewegung ist ein langfristiges Konzept – von der Schul- bis in die Seniorenzeit
– Bei Beschwerden einen ‚Gang‘ zurückschalten – vor allem bei Knochen-/Gelenkproblemen
– Nicht jeder Sport ist für jeden gut
– Etwas Selbstdisziplin ist notwendig – Ihr ständiger Begleiter ist der ‚innere Schweinehund‘

Und was ist für Sie das Richtige?

Haben Sie zur Zeit:
– wenig Kraft/Qi? Dann sind Übungen wie Taijiquan für Sie geeignet. Sie können aber auch ins Fitness- Studio gehen, um Kraftübungen zu machen.
– gar keine Kraft? Das heisst, fühlen Sie sich ‚kraft- und saftlos‘ und entfalten nur gelegentlich ein ‚Strohfeuer‘ an unruhigen Aktivitäten? Dann widmen Sie sich am besten eher ruhigen Übungen zur Konzentration Ihres Qi mit Yoga und Qigong.
– viel Kraft/Qi, neigen aber zu Blockaden, wie z.B. im Schulter-Nackenbereich oder vor der Menstruationsblutung? Dann sollten Sie besser Ihr Qi durch Ausdauersport (‚Entspannung in Bewegung‘) oder durch Meditationen (Konzentration und Körperbeherrschung) harmonisieren.

Bewegung braucht Ruhepausen
Mässige Bewegung nach Ermüdung ist besser als eine lange Ruhepause.
Bei Muskelkater ist es besser, statt zu ruhen, leichte gymnastische Übungen zu machen.

Nicht zu unterschätzen, wenn der Ehrgeiz zu stark wird, sind die Zeichen dafür, dass man zu viel oder den falschen Sport gemacht hat sind:
– eine lange Erholungsphase ist nach Sport nötig
– die Belastbarkeit verringert sich
– es treten mehr Verletzungen auf
– Motivation und Enthusiasmus sind vermindert
– Depressionen treten auf, auch Unruhe und Aggressionen
– Immunschwäche zeigt sich in erhöhter Infektanfälligkeit
– Verlust oder Verminderung der Libido
– Die Menstruation setzt aus oder wird unregelmässig
– unerklärliche Gewichtszunahme/-abnahme

Vitamin D…..

Vitamin D ist notwendig bei Verkalkungsstörungen des Knochens- das ist die einzige wirklich gesicherte Indikation für eine Zusatz-Medikation- ansonsten gibt es seit einigen Jahren zahlreiche andere Beschwerden, bei denen der Nutzen aber keinesfalls wirklich bewiesen ist, wie bei Depressionen, Krebs, Diabetes, Hypertonie, Multipler Sklerose oder Infektionen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich noch einmal die Bildung von Vitamin D genauer zu betrachten:
Der Körper kann einen kleinen Teil seines Vitamin D-Bedarfs mit Vitamin-D-haltiger Nahrung (fetter Fisch, Leber, Eier) stillen. Genaugenommen ist Vitamin D aber gar kein Vitamin, sondern die Vorstufe eines Hormons. Das bedeutet, dass der Körper den grössten Teil (ca. 90%) an Vitamin D selbst bildet – über die Haut, die Leber und die Nieren, mit Hilfe der Sonne. Im ersten Schritt wird Cholesterin durch die UVB-Strahlung der Sonne auf der Haut zu ‚Cholecalciferol‘ (Calciol) umgewandelt. Diese Form des Vitamin D wird daraufhin in der Leber zu ‚25-Hydroxycholecalciferol‘ (Calcidiol) umgebaut und abgespeichert. Bei Bedarf wird es zur Niere transportiert und dort in seine aktivste Form, dem ‚1,25-Dihydroxycholecalciferol‘ (Calcitriol), umgewandelt.

Um Vitamin D zu produzieren ist also eine wohldosierte, aber direkte Sonnenbestrahlung der Haut wichtig! Flächendeckende Verhüllung der Haut mit Kleidung oder Sonnenschutzcreme ist eigentlich kontraproduktiv. Darüber werden an sonnigen Tagen Vitamin-D-Reserven gebildet, über die der Körper in den Wintermonaten ausreichend versorgt werden kann. Und ein optimaler Vitamin-D-Spiegel ist wichtig, denn Vitamin D ist an sehr vielen Körperprozessen beteiligt. Bekannt ist es zwar vor allem für seine Aufgabe, das Kalzium in die Knochen zu bringen. Es scheint aber auch eine wichtige Funktion für das Immunsystem zu haben: Einerseits aktiviert es das Abwehrsystem um gegen akute Krankheiten zu kämpfen. Andererseits verhindert es laut neuester Forschung, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, so wie es bei Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungsprozessen der Fall ist.

Sie sehen, mit einer Messung der Blutwerte von Vit.D und der Einnahme von Vit.D-Tabletten ist es nicht getan – Sonnenlicht, die Leber und die Niere sollten Sie auch beachten!

Zusammenfassungen zur TCM

Gespräch/Anamnese:

Viel Zeit ist nötig für die Diagnostik. Gespräch, Puls- und Zungendiagnose im Rahmen des ersten Termins sind auch für einen sehr erfahrenen Therapeuten in weniger als 45 Minuten kaum zu bewerkstelligen.
Eine einmal gestellte Diagnose kann sich im Verlauf der Behandlung ändern, wenn z.B. die Heilung voranschreitet oder andere Störungen in den Vordergrund rücken. Daher muss die Diagnose immer wieder in den Folgesitzungen bestätigt oder neu gestellt werden. Vor jeder Behandlung wird gegebenenfalls auch erneut Puls und Zunge untersucht.
Jeder Mensch reagiert anders – Prognosen für den Heilungserfolg sind mit grosser Vorsicht zu betrachten.

Pulsdiagnose:

Die Pulsdiagnose ist die wichtigste diagnostische Methode, die in jeder Behandlung im Rahmen der TCM ihren Platz finden sollte. Auch wenn es letztlich grosser Erfahrung und langjähriger Übung bedarf, diese Methode umfassend anzuwenden: Jeder TCM-Therapeut benutzt sie, wenn er sein Handwerk gewissenhaft ausübt. In anderen Bereichen asiatischer Heilkunde, wie in der japanischen oder koreanischen Akupunktur, auch in der Ohrakupunktur hat sie hingegen einen sehr viel geringeren Stellenwert.

Zungendiagnose:

Die Zungendiagnostik ist im Vergleich zu anderen Diagnosemethoden leicht nachzuvollziehen. Gerade die Beobachtung des Zungenbelages kann Ihnen wichtige Hinweise z.B. über anstehende Änderungen in der Ernährung, über den Behandlungserfolg oder über den Verlauf eines Infektes geben!

Tuina-Massage:

Die Anwendungsmöglichkeiten der Tuina-Massage erstrecken sich über nahezu alle Fachgebiete der Medizin. Vor allem aber ist Tuina angebracht bei Schmerzen des Bewegungsapparats, nach Operationen und Verletzungen, aber auch bei Schleim-Ansammlungen, wie z.B. Gesichts-Tuina bei Sinusitis.
Bei Kindern, die äusserst sensibel auf kleinste Reize reagieren, kann Tuina schnell und sanft bei sehr vielen Krankheiten helfen, von Einnässen bis zu ADHS.

Akupunktur:

Bewährte Indikationen für die Akupunktur sind Schlaflosigkeit, Stresskrankheiten, Energielosigkeit, akute und chronische Schmerzzustände, hormonelle Störungen, funktionelle Erkrankungen, chronische Rhinitis, Allergien, Heuschnupfen, Autoimmunkrankheiten, Unfruchtbarkeit, Alterserscheinungen, Kindererkrankungen, Verdauungsstörungen, Tinnitus, Migräne und Atemwegserkrankungen.

Moxibustion:

Die Moxibustion ist hilfreich bei Durchblutungsstörungen, Schwächezuständen, Infektanfälligkeit und Alterskrankheiten, aber auch bei Gelenkschmerzen, Verdauungsstörungen und Zysten. Immer sollte jedoch die Wärme als angenehm empfunden werden!

Schröpfen:

Sehr vielfältig sind die Anwendungsbereiche des Schröpfens. So ist z.B. im oberen Rücken die Schröpfbehandlung sehr wirksam bei Atemwegserkrankungen. Oder bei Lendenschmerzen in der Gegend unter dem Beckenkamm. Bei Völlegefühl im Oberbauch kann man unter dem Rippenbogen Schröpfgläser setzen. Es gibt viele Möglichkeiten…

Schröpfmassage:

Die Schröpfmassage dient der Lockerung des Bindegewebes und dem Bewegen des Qi in den Leitbahnen. Darüber hinaus hat aber gerade die Schröpfmassage des Rückens eine belebende und das Qi regulierende Wirkung. Schröpfen/Schröpfmassage ist in fast allen Kulturkreisen ein altes und beliebtes Hausmittel!

Guasha:

Die Schabemethode Guasha hat sich bei hartnäckigen, chronischen Beschwerden gut bewährt. Nicht nur bei Verspannungen ist sie angebracht, sondern auch bei Erkrankungen der inneren Organe, die im Lauf der Zeit ihre Spuren im verhärteten Bindegewebe hinterlassen. Die Hautveränderungen verschwinden bald- die Heilwirkung bleibt!

Die Sicht der TCM bei Migräne

Kernbegriffe der TCM sind die Lebensenergie Qi und die beiden Polaritäten Yin und Yang. Bei Migräne kommt es grundsätzlich zu einem flattrigen, überschiessenden Strohfeuer-Qi, das ist der ‚Wind‘. Das Yin, in diesem Fall das Leber-Blut, kann das Yang nicht am Boden halten, daher steigt es ungehemmt auf. Daher tun bei Migräne im und nach dem Anfall die Ruhe und die Dunkelheit gut – sie nähren das Yin.
Spannung und Ent-Spannung
Charakteristisch bei Migräne ist das Auftreten bei Ent-Spannung, also nach Belastungs- und Anspannungssituationen, wie z.B. nach den Arbeitstagen am Wochenende oder nach Eintreten der Monatsblutung. Bei Spannungskopfschmerzen verbleibt der Organismus unter Dauerspannung, bei Migräne fällt diese Spannung abrupt zusammen. Das Energiesystem kommt so nicht in ein ausgeglichenes Niveau. Das liegt aus TCM-Sicht an einem fehlenden Gleichgewicht der Wandlungsphasen/Elemente Holz und Metall. Mit dem Holz ist die Leber assoziiert, die das Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung reguliert. Sie braucht für diese Funktion eine gewisse Spannungsbereitschaft, aber auch ausreichendes Potenzial, um diese Kraft zu speisen.
Eine ganz eigene Sicht des Blutes in der TCM
‚Blut ist ein ganz besonderer Saft‘ so sagt es schon Mephisto bei Goethe. Auch wir verbinden heutzutage noch das Blut mit anderen Vorstellungen als lediglich einem Träger von Nähr- Botenstoffen und Sauerstoff/Kohlendioxid. Wir sprechen vom ‚Herzblut‘, wenn uns etwas besonders am Herzen liegt. Im Katholizismus wird Wein zum Blut Christi. Es gibt Blutsverwandte und Blutsbrüder. Das Blut galt schon bei den alten Griechen als Sitz der Seele. So auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin, denn danach ‚wohnt‘ in der Leber die Persönlichkeitsseele Hun. Nachts soll diese Seele übrigens traumlos schlafen (in der Leber!), um sich tagsüber in einem klaren, wachen Bewusstsein bemerkbar zu machen.
Blut wird in der Leber und in den Muskeln gespeichert – das sind tatsächlich die blutreichsten Gewebe im Körper! Die Leber ist dann die zentrale Verteilungsinstanz, sie ‚lebt‘ dabei von Anspannung und Entspannung. Wenn irgendein von ihr versorgter Körperbereich unter Dauer-Anspannung steht, ist die Blutversorgung gefährdet. Das Gewebe wird ‚blutleer‘ – aber nicht, weil insgesamt zu wenig Blut da ist. Das kann zwar auch vorkommen z.B. bei sehr starken Menstruationsblutungen oder auch bei Fehlernährung, wenn zu wenig Eisen und Vit. B12 aufgenommen werden. Das wäre dann ein absoluter Blut-Mangel, der mit einer Blutuntersuchung (Hämoglobin, Eisen, Ferritin) nachgewiesen werden kann. Der relative (leberbedingte) Blutmangel ist aus TCM-Sicht relativ, er ist verursacht durch jahre-jahrzehntelange Dauerspannung und somit einer Minderversorgung von den Geweben, die besonders mit der Leber zu tun haben:

– Muskeln
– Haare
– Finger- und Fussnägel
– Augen

Bei Migräne kann aus Sicht der TCM häufig die Leber die Augen und Muskeln nicht ausreichend mit Blut versorgen, es kommt dann vor allem zu Wind-Symptomen. ‚Wind‘ ist ein Begriff in der TCM, der die Wahrnehmung nicht vorhandener Phänomene bezeichnet – also Kribbeln auf der Haut, Zuckungen, Lichtblitze, Fehler im Sehfeld, Drehschwindel, auch Ohrgeräusche und generell sich rasch verändernde, nicht fassbare Symptome. Die therapeutische Lösung: den Teufelskreis durchbrechen, indem die Leber gestützt und harmonisiert wird. Der Schlüssel hierfür in der Selbstbehandlung und somit der längerfristigen Prophylaxe ist es ein Gleichgewicht zu finden zwischen Anspannung und Entspannung.

Auf geht´s ins Jahr des Hundes!

Das Jahr des Feuer-Hahns geht zu Ende und Voraussagen für das Jahr 2017 sind durch die Realität weit übertroffen worden: Im Taumel von Selbstüberheblichkeit, Grössenwahn und Egomanie ist die Welt durch die Aktionen einzelner Machthaber unsicherer und unberechenbarer geworden! Das alles kann einen verzagen und Fluchtwege ins Individuelle suchen lassen. Doch mehr Gemeinschaftssinn kann helfen!
Wird das nächste Jahr im Zeichen des Erde-Hundes (Wu Xu 戊戌) Besserung bringen? Und wenn ja, für wen besonders? Erst am 16. Februar 2018 beginnt der Hund seine treue Gesinnung zu zeigen. Nach dem chinesischen Kalender ist das Jahr des Hundes eine Zeit, in der Tugenden wie Treue, Ehrlichkeit und Humor wieder eine grössere Rolle spielen. Die Gemeinschaft geht dem Hund über alles und er fühlt sich im Kreis seiner Angehörigen am wohlsten. Als gewissenhafter Arbeiter ist er ein vertrauenswürdiges Mitglied in jeder Gemeinschaft. Der Hund ist unparteiisch, vernünftig, nüchtern und ein konstruktiver Denker. Er ist still und gutherzig und niemals schadenfroh. Er sorgt sich um das Wohl der anderen!
Es ist die Wandlungsphase Erde, die 2018 die kosmische Antriebskraft für das Leben unter dem Himmel ist. Der Himmelsstamm Wu 戊 = Erde-Yang entspricht im Menschen dem Magen und der Erdenzweig Xu 戌 ist dem Herzbeutel Xin Bao Luo 心包絡 zugeordnet, dem Beamten, von dem Freude und Lust (Xi Le 喜樂) ausgehen, jene Freuden, die sowohl die Gemeinschaft erneuern als auch im Inneren das Herz erwärmen. Es ist die persönliche Nähe, die Vertrauen entstehen und die Gemeinschaft zusammenwachsen lässt!
Der Hund selbst, der das astrologische Tierkreiszeichen für 2018 darstellt, wird ebenfalls der Wandlungsphase Erde zugeordnet, so haben wir im nächsten Jahr eine zweifache Erde. Genügend Erde sorgt für ein stabiles Zentrum, aus dem sich das Leben gut entwickeln kann, Fremdes kann gut assimiliert und einverleibt werden. Zuviel Erde kann aber auch Entwicklungstendenzen hemmen und ein Phlegma erzeugen. Zäher Schleim entsteht dann, der das Leben trübt und den Qi-Fluss behindert und Drumseligkeit breitet sich aus!

Wie geht es den einzelnen Tierkreiszeichen im Erde-Hund-Jahr?
Für die Ratte ist 2018 ein gutes Jahr. Es wird kaum Schicksalsschläge geben, das Handwerk gedeiht. Nur um Liebesbeziehungen steht es nicht sehr gut.
Im Jahr des Hundes ist der Büffel das entgegengesetzte Zeichen. Trotzdem schiebt der Büffel alle Hindernisse weg und ist zu neuen Aktivitäten fähig. Hier treffen sich dreimal Erde, Stagnation ist möglich!
Dem Tiger bietet das Jahr des Hundes vorzügliche Aussichten! Auslandsreisen, sportliche Betätigung und gesellschaftliche Begegnungen sind nun sehr günstig. Nur im Privatleben gibt es einiges zu klären!
Für den Hasen ist das Jahr 2018 nicht von grosser Tragweite. Immerhin ist es ein stabiles Jahr, in dem wichtige Entscheidungen nicht anliegen.
Wenn der Drache unter dem Einfluss des Hundes gerät, entsteht eine gefährliche Zeit für den Drachen. In der Familie kann es zu Zerwürfnissen kommen, im Beruf steht es jedoch gut. Reisen sind angezeigt!
Für die im Jahr der Schlange Geborenen entstehen eher negative Verhältnisse. Aber wenn Yin (die Schlange) und Yang (der Hund) sich harmonisch begegnen, kann etwas Gutes daraus entstehen und Katastrophen verhindert werden!
Im Jahr 2018 winken dem Pferd Abenteuer und ein Jahr voller schöner Erlebnisse liegt vor ihm! Der Hund ist dem Pferd ein getreuer Begleiter und Helfer in allen Lebenslagen. Sein positiver Einfluss auf das Pferd wird nur vom Tiger erreicht!
Dem Schaf ist das Jahr des Hundes nicht wohlgesinnt. Rivalitäten können zu nervigen Konfrontationen fuhren. Da das Schaf keine Kämpfernatur ist, überlässt es das Feld anderen. Freude wird es eher im Privatleben geben.
Für den Affen hat dieses Jahr viele Überraschungen bereit. Rege wie immer verwirklicht der Affe ungewöhnliche Pläne, selbst wenn er auf Widerstand stösst.
Der Hahn muss 2108 als Herausforderung betrachten. Vieles, was er im Vorjahr angefangen hat, steht nun unter einem schlechten Stern. Risiken sollten vermieden werden. Der Hahn sollte sich im Jahr des Hundes streng an die Gesetze halten, denn es treten viele juristische Schwierigkeiten für ihn auf.
Im eigenen Jahr hat der Hund gute Aussichten. Vielleicht nimmt er einen Wohnungswechsel vor oder er plant andere Veränderungen – Das Jahr 2018 bietet für ihn die besten Voraussetzungen dafür. Im gesellschaftliches Leben und im Beruf gibt es viele günstige Entwicklungen für den Hund!
Dem Schwein bietet das Jahr 2018 ein Vorgeschmack für sein eigenes Jahr, das 2019 folgt. Es können jetzt schön grössere Pläne vorbereitet werden, und gegen Ende des Erde-Hund-Jahres zeichnen sich für das Schwein einschneidende positive Ereignisse ab!

(Dieser Text wurde uns dankenswerterweise von Udo Lorenzen, einem jahrzehntelangen Freund und Co-Autor der Wandlungsphasen-Bücher, zur Verfügung gestellt!)

Auf den Punkt gebracht: Wenn zuviel Wind im Kopf ist – Feng Chi

Wenn Sie zuviel im Kopf haben, seinen es nun Gedanken, Sorgen, Geräusche wie beim Ohrensausen oder sich benebelt und schwindelig führen, so hat das aus Sicht der alten chinesischen Ärzte etwas mit „Wind“ zu tun. So wie der Wind in der Natur draussen, so werden alle unvorhergesehen, plötzlichen und wandernden Beschwerden damit charakterisiert. Über die Wind-Punkte kann diese krankmachende Energie ausgeleitet und/oder beruhigt werden. Das können dann auch Akupunkturpunkte am Rücken (z.B. bei Asthma) oder am Oberschenkel sein (bei unruhigen Beinen und Krämpfen). Der Punkt Fengshi, Gb 20, liegt am Hinterkopf: unmittelbar hinter dem Ohrläppchen ist ein Knochenfortsatz zu ertasten (Mastoid), und wenn Sie noch weiter Richtung Nacken fühlen, dann kommen Sie an eine deutliche Vertiefung- das ist der „Teich des Windes“. Drücken Sie ihn kräftig kreisend mit Daumen oder Zeigefinger in Richtung Kopf-Mittelpunkt.

Der Punkt Feng Chi wird bei uns in der Praxis häufig in die Punktkombinationen eingebracht, z.B. zusammen mit
– Gallenblase 34 bei Verkrampfungen
– Dickdarm 4 bei verstopfter Nase
– Gallenblase 41 bei tränenden Augen

Die genauere Lokalisation der Punkte können wir Ihnen gerne in der Sprechstunde zeigen- zur Selbstbehandlung können Sie diese ‚Energie-Höhlen‘ in akuten Situationen ruhig mehrmals täglich kreisend massieren.