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Wunderheilungen?

Gibt es sie wirklich? Wenn man sich die Votivtafeln mancher alter Kirchen anschaut, dann schon. Auch wenn so mancher erfahrene Arzt auf sein Wirken zurückschaut, so wird er trotz aller Naturwissenschaftlichkeit die Heilung so mancher Patienten eingestehen müssen, die jenseits des logischen, nüchternen Verstandes geschehen sind.

Vieles kann krank machen….

Krankheit und Gesundung sind meist auf so vielfältige Faktoren zurückzuführen, dass ein einfaches Ursache-Wirkungs-Denken versagen muss. Krank machen können Umwelteinflüsse von Bakterien/Viren bis hin zu Giften aus Nahrung, Luft und Trinkwasser und/oder auch unsichtbare Strahlungen. Gesellschaftliche, berufliche und familiäre Gründe können auch die Gesundheit sehr ernsthaft schädigen. Jeder Mensch, der einmal krank geworden ist, sucht verzweifelt nach den Ursachen seiner Krankheit und findet sie vermeintlich dank der modernen wissenschaftlichen Medizin, die z.B. Bakterien, Pilze und Viren bekämpft. Häufig kommt die Krankheit wieder – weil der alles entscheidende Faktor der überaus fein abgestimmte menschliche Organismus selber ist. Die eigenen Heilkungskräfte sorgen dafür, dass nicht jeder Kettenraucher an Lungenkrebs erkrankt, nicht jeder Stressgeplagte einen Herzinfarkt erleidet und nicht jeder Grippekranke an einer Lungenentzündung stirbt.

Der „Faktor X“

Die Selbstheilungskräfte sind der kaum fassbare „Faktor X“ bei jeder Heilung. Diese enormen Potenziale könne sich durch Einflüsse von innen durch eine Lebens- und Geisteshaltung und von aussen durch Erlebnisse und Erfahrungen, aber auch durch Essen, Trinken und Atmen entfalten. Bei der Geisteshaltung und Lebenseinstellung treffen sich dann wieder der Glauben an Wunderheilungen aus christlichen oder anderen Religionen und der Glauben an eine vermeintliche „Allmacht“ der modernen Medizin.

In der chinesischen Medizin versucht der Therapeut, alle diese Faktoren in die Behandlung mit einzubeziehen: eine an den Einzelnen angepasste Lebensweise für Ernährung, Bewegung, ein „Stressmanagement“ gehören zu einer Behandlung ebenso dazu wie die Einbeziehung der persönlichen „Risikofaktoren“ aus der Krankheitsgeschichte und dem aktuellen Umfeld. Das Ziel ist die Stärkung der Selbstheilungskräfte – sowohl „passiv“ durch Akupunktur, Moxibustion, Massagen, Heilkräuter und viele andere Techniken als auch aktiv: sportliche oder meditative Übungen, Ernährungsweise und langfristige Überlegungen zur Lebensgestaltung.

Nicht nur „Befunde“, sondern vor allem das „Befinden“

Für die Behandlung ist Ihr Befinden ausschlaggebend. Anders als in der modernen Schulmedizin zählen nicht nur Befunde von körperlichen, organischen Veränderungen, sondern Ihre Befindlichkeiten, die Sie häufig lange vor einer manifesten Krankheit schon verspüren. In einem ausführlichen, offenen Gespräch können diese gefühlten Veränderungen die wichtigsten „Bausteine“ für eine Diagnose ergeben. Dazu kommen als „Blick hinter die Kulissen“ die Puls- und Zungendiagnose. Mit diesen diagnostischen Methoden kann dann ein TCM-Therapeut sich ein umfassendes Bild Ihrer Energetik machen- als durchaus rationale und nachvollziehbare Grundlage für eine Behandlung.

Der Weg zum Gesundsein

Die Gesundung kann dann schnell oder auch langsam voranschreiten. Voraussagen lassen sich nur selten mit gutem therapeutischen Gewissen anstellen. Grundsätzlich aber sollte man sich überlegen, wie lange der Organismus eigentlich dafür gebraucht hat, um ein solches Leiden zu entwickeln – und wieviel Zeit sollte man sich gönnen, um wieder „ins Lot“ zu kommen? „Wunderheilungen“ gibt es immer wieder, aber man kann sie nur erhoffen, nicht erzwingen!

Aus meiner Erfahrung heraus verläuft ein Heilungsprozess selten linear und gleichmässig, sondern meist in Auf- und Abbewegungen. Häufig kommen andere, vergessen geglaubte Störungen wieder zum Vorschein – sie waren nur unmerklich im Organismus verblieben und haben „klammheimlich für Unordnung“ gesorgt. Das ist zum Beispiel nach alten Infekten oder Impfungen der Fall. Manchmal wird eine chronische Krankheit wieder akut – die Chancen für eine endgültige Heilung steigen dadurch an!

In der Behandlung gehe ich auf die jeweils aktuelle energetische Situation ein und passe die Zusammenstellung der Akupunkturpunkte oder der Heilkräuter-Rezeptur diesen veränderten Verhältnissen an. Im Laufe der Zeit zeigt sich dann eine allmähliche Stabilisierung. Die „passiven“ Behandlungsmassnahmen geschehen immer seltener und das eigene Engagement des nunmehr Fast-Gesunden tritt mehr und mehr in den Vordergrund. Eine Behandlung dauert vielleicht Wochen und Monate – das Gesundbleiben verlangt ein ganzes Leben lang grösste Achtsamkeit! Ist doch das Leben eigentlich das grösste „Wunder“….

Entschlackung und Entgiftung mit TCM

Vielfältigen Belastungen ist unser Organismus in dieser Zeit ausgesetzt. Er wird mit Stoffen und Energien konfrontiert, an die er sich trotz seiner enormen Anpassungsfähigkeit nicht gewöhnen konnte. Neben der Aufnahme von Giftstoffen über verschmutzte Luft, Medikamente sowie falsche und belastete Lebensmittel. Umweltgiften wie Strahlenbelastung, Insektiziden und Pestiziden kann man sich kaum entziehen. Der Organismus hat zu wenig Zeit für die Gewöhnung und auch für die Erholung von Belastungen.

Der Stoffwechsel ist überfordert – die Folge ist die Ansammlung von Giftstoffen im Körper. In der chinesischen Medizin ist es die Milz, die mit dieser Aufgabe eigentlich betreut ist. Wenn sie überlastet ist, dann kommt es zu Feuchtigkeitsansammlungen und letztendlich auch zu Hitze (= Entzündungszeichen):
– Reizdarm, Durchfälle, Blähungen, Bauchschmerzen
– Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Asthma und Heuschnupfen
– Allergien verschiedenster Art.
Aber auch die Haut -neben dem Darm wichtigste Entgiftungsinstanz- reagiert mit
– Ausschlägen, Ekzemen, Pickeln, Akne, Neurodermitis, Urtikaria u.a.

Und der gesamte Organismus kann aus dem Gleichgewicht geraten:
– Hormonelle Störungen wie PMS, Endometriose und Unfruchtbarkeit (Frauen und Männer), Depressionen, Müdigkeit und andere chronische Erkrankungen.

Angst, Unsicherheit und emotionale Belastungen (‚Wut im Bauch‘) tun ihr übriges: Leber und Gallenblase geraten in Disharmonie – die Feuchtigkeit und Hitze sammelt sich dann aus Sicht der chinesischen Medizin im Oberbauch und vor allem im Urogenitaltrakt an:
– Entzündungen im Unterleib, vaginale Pilzinfektionen, Blasenentzündungen oder Prostata-Entzündungen.

Was kann man tun?

Vermeidungsstrategien helfen gelegentlich – aber letztlich kann man sich der Belastung kaum entziehen. Kurzfristig kann es aber durchaus sinnvoll sein, z.B. durch Fastenkuren oder eine strengere Diät den Organismus zu entlasten. Langfristig hilft es aber nur, wenn der Organismus gestärkt und so in die Lage versetzt wird, die Gifte auszuscheiden oder unschädlich zu machen.

1. Schritt: Die genaue Diagnose
– Mit einer genauen Befragung, bzw. einem längeren Gespräch sowie mit Puls- und Zungendiagnose mache ich mir ein Bild von Ihrer individuellen Energetik und lege die Behandlungsschwerpunkte und das weitere Vorgehen fest – natürlich mit Ihnen gemeinsam, denn es dreht sich nur um Sie! Es könnte dann z.B. so weitergehen:

2. Entlastung
Verzichten Sie für 1-2 Wochen auf
– Milchprodukte, also Milch, Joghurt, Quark und Käse
– tierisches Eiweiss (Fleisch, Fisch, Eier)
– alles Erhitzende und Reizende, also zu scharfe Gewürze, Salz, Zucker, Kaffee
– Alkohol in jeder Form führt zu Feuchtigkeit und Hitze – also in dieser Zeit völlige Enthaltsamkeit!
– Keine Rohkost und Körner – die sind schlecht verdaulich, gerade für ‚Frostbeulen‘!
– Stattdessen gekochtes Getreide und Gemüse, Kompott, neutrale Kräutertees

3. Beobachtung
– Beobachten Sie sich und als wichtiges Zeichen auf Veränderungen:
– Verändern sich Ihre Ausscheidungen (Stuhl, Urin, Schweiss)?
– Verändert sich Ihre Zunge – vor allem wenn ein vorher ausgeprägter dicker, vielleicht gelblicher Belag da war oder die Zunge deutlich gedunsen war?
– Was tut sich mit Schlaf und Vitalität?
– Wenn sich hierbei Veränderungen gezeigt haben, so ist das ein Hinweis darauf, dass die Regulierung des Stoffwechsels, also der Milz von grosser Wichtigkeit ist -Sie können ja nicht immer eine derartige Entlastungsdiät einhalten. Ziel ist es, dass Ihr Organismus alles verarbeiten/entgiften kann!

4. Bewegung
– Bewegen Sie sich regelmässig, 2-3x/Woche für jeweils mindestens 30 Minuten
– Es kommt nicht auf die Leistung, sondern auf die Regelmässigkeit und Dauer an: es ist in diesem Zusammenhang zweitrangig, ob Sie Spazierengehen, Joggen, Walken, Radfahren oder Wandern!
– Durch die Bewegung werden die Blockaden aufgelöst und das Immunsystem gestärkt! Das sollten Sie eigentlich auf Dauer beibehalten…

5. Akupunktur zu Entgiftung – 1-2x/Woche
– Mit Hilfe der Akupunktur können gezielt Blockaden aufgelöst, die Funktion von Milz, Leber, Gallenblase, Niere, Blase, Darm und das Immunsystem gestärkt werden
– Der Stoffwechsel wird reguliert und angeregt
– Es gibt besondere Akupunkturpunkte, mit denen ‚Altlasten‘ beseitigt werden können, auch wenn sie schon seit langer Zeit den Organismus belasten.
– Emotionale Belastungen wie Angst, Anspannung, Gereiztheit und Unsicherheiten werden hervorragend durch die Akupunktur ausgeglichen.

6. Andere Methoden
-Auch mit chinesischer Massage, Schröpfen und gezielten Einreibungen können das Immunsystem und die Ausscheidungsfunktion der Haut gefördert und Blockaden gelöst werden.

7. Chinesische Kräuter
– Chinesische Kräuterrezepturen – individuell auf Ihre Energetik und Problematik verordnet, helfen vielfältig dem Organismus zur Entgiftung und zur Stärkung.
– Der Stoffwechsel wird gestärkt und reguliert
– Die Ausscheidung von Toxinen über Haut und Darm wird gefördert
– Die Leber wird gekräftigt, dadurch auch die Emotionen beruhigt. Kräuter haben einen direkten Einfluss auf den Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen in der Leber.
– Fette werden durch die Stärkung der Stoffwechsel schneller verbrannt und die Absorption der Mikro- Nährstoffen durch die verbessert Verdauung gefördert.
– Ängste und Unsicherheiten werden durch Stärkung von Herz und Nieren ausgeglichen.

8. Langfristige Überlegungen
Nachdem der Organismus durch die Entlastung und Kräftigung wieder harmonisiert ist, geht es um Überlegungen, wie Sie auch in Zukunft widerstands- und belastungsfähig bleiben können. Ernährungs- und Bewegungskonzepte sollen so gestaltet sein, dass sie auch langfristig eingehalten werden können.

Zur langfristigen Stabilisierung empfiehlt sich eine Akupunkturbehandlung/Monat sowie jährliche Entlastungsbehandlungen – optimal im Frühjahr.

Über Kraftsuppen und -Brühen

Eine Kraftsuppe ist das beste, was Sie sich jetzt in der kalten Jahreszeit antun können. Unabhängig von den Bestandteilen – sie wird vor allem lange gekocht , und die verkochten oder noch festen Bestandteile werden abgeseiht und nicht verzehrt. Kraftbrühen haben eine sehr aufbauende und erwärmende Wirkung und sind daher besonders bei Schwächezuständen oder in den kühleren Jahreszeiten empfehlenswert.

Gemüsekraftbrühe: Möhren, Kürbis, Kartoffeln, Kohlsorten, Bohnen, Fenchel , Sellerieknolle, Pastinaken, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Liebstöckel, Algen, lngwer, Wacholderbeeren, Pfeffer, Lorbeerblätter, Salz 4 Stunden köcheln und durch ein Tuch abseihen, zum Schluss mit (frischen) Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Oregano oder Rosmarin abÂ-schmecken. Die so hergestellte Kraftbrühe kann alleine ais Brühe, mit etwas klein geschnittenem Gemüse, Getreide/ Nudeln und Kräutern als Suppe oder als Grundlage für weitere Gerichte verwendet werden und kann nach dem Abkühlen mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. So eine Suppe stärkt Qi und Blut, hilft bei Yang-Mange!, insbesondere im Winter.

Kraftbrühe mit Fleisch: Zur Herstellung einer Fleischkraftbrühe wird eine kleine Menge Fleisch verwendet. Fleischkraftbrühe wirkt noch aufbauender und wärmender als eine Gemüsekraftbrühe, daher ist im Sommer oder bei Hitze-Typen Vorsicht geboten. Obwohl alle Fleischsorten sich zur Herstellung einer Brühe eignen, werden Knochen auch besonders gerne verwendet, insbesondere um die Nieren aufzubauen. (Siehe unten!) Die Auswahl der Fleischart erfolgt nach TCM-Kriterien und – Diagnose.
Kraftbrühe mit Fisch: Zur Herstellung einer Fischbrühe werden Fischreste verwendet, also Fischköpfe (ohne Kiemen), Flossen, Graten und Haut. Diese Brühe wird im Allgemeinen nicht so lange gekocht wie die Gemüse- oder Fleischbrühe. Fisch hat oft eine entwässernde Wirkung. Zusätzlich stärkt Fisch die Mitte (Milz und Magen).

Knochensuppe
Eine interessante Ernährungsergänzung- nicht nur bei Knochenproblemen

In verschiedene Kulturen der ganzen Welt gilt die Brühe von Knochen als eine gesunde Basis und einfach umzusetzendes Arzneimittel. Die Suppe kann nach Belieben verfeinert werden, als Basis für komplexe und schmackhafte Gerichte dienen oder pur getrunken werden. Sie zählt als ‚altes Hausmittel‘ wird aber auch in orthopädischen Kliniken Chinas als wesentlicher- wenn nicht ausschlaggebender- Teil des Behandlungskonzeptes gesehen. Durch die lange Kochzeit der Knochen lösen sich viele kraftfördernde (‚tonisierende‘), blutbildende und vor allem den Knochen und das Bindegewebe nährende Bestandteile heraus.:
Hauptbestandteil einer Knochen-Brühe sind Knochenmark, Knorpel, wichtige Aminosäuren, Kollagen/Gelatine und Mineralien wie Calcium, Phosphor und Magnesium.
Besonders das rote Knochenmark (eher in flachen Knochen und in den körpernahen Enden der langen Knochen zu finden und für die Bildung von myeloischen und lymphatischen Stammzellen nötig) ist als immunstärkende Quelle wichtig. Knorpel enthält verschiedene Bestandteile, die u.a. auch für die Senkung der Cholesterinwerte und bei Herzinfarkten eine Rolle spielen sollen. Degenerative und entzündliche Gelenkerkrankungen sowie entzündliche Prozesse des Magen-Darm-Trakts lassen sich ebenfalls mit besonders viel (gelenknahem) Knorpel lindern. Entsprechend sollte man knorpelreiches Fleisch wie Knöchel des Rinds, Hühnerfüsse, Luftröhre und Rippen nehmen.
Die Aminosäure Glycin ist wichtig für die Blutbildung, Herstellung anderer Aminosäuren und Glucose und verbessert die Magensäurensekretion und Wundheilung. Prolin ist an der Kollagenbildung beteiligt und stärkt so Knochen, Haut, Sehnen, Bänder und Knorpel.
Gelatine (hydrolisiertes Kollagen) in einer aus Knochen hergestellten Brühe ist wesentlich nahrhafter als das bekannte Fertig-Produkt. Viele Probleme die mit schlechter Wundheilung zusammenhängen (wie auch Zahnfleischbluten oder Entzündungen des Magen-Darm-Trakts) können durch Gelatine in der Ernährung gebessert werden. Ausserdem wird die Eiweissverwertung erhöht (bessere Aufnahme der Proteine) und die Bildung und Reparatur von Knochen und Knorpeln verstärkt.
Wie wichtig Mineralien für die Funktionsfähigkeit unseres Körpers sind, wissen wir. Durch das Auskochen der Knochen entstehen vor allem Calcium und Phosphor. Ersteres wird nicht nur für gesunde Knochen benötigt, auch Muskeltätigkeit, Blutgerinnung und Nervenleitung werden unterstützt. Phosphor hat viele intrazelluläre Aufgaben und ist ein Energielieferant.

Zubereitung:
Sehr wichtig für die Zubereitung einer Knochensuppe- oder Brühe ist die Verwendung von Bio-Fleisch. Eine biologische Ernährung des geschlachteten Tieres muss sichergestellt sein, da sich ansonsten u.a. gesundheitsschädliches Blei in den Knochen ablagern kann.
Genutzt werden können die Knochen von Geflügel, Rind, Lamm (Achtung, energetisch recht heiss) oder auch Fisch. Die Knochen sollten auf eine Länge von etwa drei Zentimeter zerkleinert und in einem Suppentopf mit kaltem Wasser bedeckt werden. Wichtig ist auch die Zugabe von etwas Essig (1-2 El pro Kg Knochen), da die Säure hilft, die Mineralien und Nährstoffe aus dem Knochen zu lösen. Die Brühe zum Kochen bringen, abgiessen und den Schaum mit warmen Wasser abspülen. Dann mit lauwarmen Wasser neu ansetzen und auf niedrigerer Stufe mindestens 8 Stunden (im Schnellkochtopf vier) köcheln lassen. Darauf achten, dass das Wasser nicht zu sehr verdampft, bei Bedarf warmes Wasser nachgeben. Nach dem Erkalten das ausgehärtete Fett abnehmen, die entstandene Brühe in Portionen aufteilen und kalt stellen. So ist sie 3-5 Tage haltbar.
Um die Brühe zu bereichern sollten bereits zum Kochvorgang noch verschiedene Gemüse (vor allem Wurzelgemüse wie Sellerie, Möhren oder auch schwarze Bohnen) und Gewürze/Kräuter (Petersilie, Zwiebel, etc.) hinzu gegeben werden. Die Zugabe von chinesischen Kräutern ist oft empfehlenswert, lassen Sie sich von Ihrem Therapeuten für Chinesische Medizin beraten!

Autor: Andreas Noll

Das Gleichgewicht herstellen: Kopfschmerzen und Migräne mit TCM behandeln

Ein Vortrag von Andreas A. Noll am 3.5.2018 um 18.30 Uhr in der Schützen-Apotheke München

Die Chinesische Medizin kann bei vielen gesundheitlichen Problemen helfen. Sie beruht auf jahrtausendelanger Tradition, sowohl in der Volksheilkunde als auch als an Universitäten gelehrte komplexe Heilkunde mit einer umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Systematik.

Es ist uns ein Anliegen, die Vorteil der TCM auch für den alltäglichen Gebrauch nutzbar zu machen. Wenn eine gesundheitliche Störung länger andauert, benötigen wir für die gezielte Behandlung die Puls- und Zungendiagnose wie auch eine umfassende Anamnese. Aber bei manchen Problemen können Sie sich mit einfachen Mitteln sehr gut selber helfen. Im diesem Vortrag gebe ich einen Überblick über die Behandlung von Kopfschmerzen in der TCM.

Neues Buch demnächst: TCM-Ratgeber Kopfschmerzen und Migräne

Dieser TCM-Ratgeber vermittelt Ihnen wichtiges Grundwissen über die Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von Kopfschmerzen und Migräne.

Neben den medizinischen Grundlagen von Kopfschmerz-Erkrankungen und Migräne finden Sie in diesem Buch Diagnosehinweise aus der westlichen und chinesischen Medizin. Tipps zur Selbsthilfe und Checklisten zeigen Ihnen, wie Sie Symptome einordnen und im Alltag selbst lindern können – aber auch wo die Grenzen der Selbstbehandlung sind.

Lesen Sie, wie man durch die verschiedenen Methoden der traditionellen chinesischen Medizin, mit Akupunktur und Massagen, Heilkräutern, Ernährung und Bewegung, gezielt Beschwerden im Kopf-Nackenbereich behandeln kann.

Verlag Müller & Steinicke, München, www.naturmed.de

Yoga in München – auch Einzelunterricht

Für ein glückliches Leben steht neben einem gesunden und ausgeglichenen Körper auch deine emotionale Gesundheit, die du durch körperliche und seelische Arbeit gewinnst.

Mit Yoga gehst du neue Wege, lernst dich selber, deinen Körper, verborgene Ecken deines Herzens kennen, lernst deiner inneren Kraft zu vertrauen.
Eine schweisstreibender Vinyasa Flow und tiefe Yin Yoga Praxis öffnen dich.
Deine innere Strahlung und Fülle verändern die Welt um dich.
Dein Glück verändert die ganze Welt.

Wer bin ich?
Ich bin Darya, Schülerin von Regina Gambarte (YamYoga München). Seit 2015 unterrichte ich Vinyasa Flow Yoga in München für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Niveaus.
Meine Verhältnisse mit eigenem Körper haben mich durch alle mögliche Tiefen und Höhen zu diesem Weg der Selbsterkenntnis und harter Arbeit geführt. Heutzutage habe ich meinen Körper zu meinem Freund gemacht. Und jetzt neben täglicher Yogapraxis und Tango bereiten wir uns für Halbmarathon vor.
Ich liebe es kraftvoll, heiss und lustig, und das gebe ich im Yogaunterricht meinen Schüler weiter.

Für all das stehe ich dir gerne für Einzelunterricht im geschütztem Raum zur Verfügung.
darya@posteo.de +49 (0) 1639346829

Workshop – Kochen nach den Fünf Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Am Fr 8.6.2018 haben Sie von 17:00 bis 21:00 Gelegenheit zusammen mit Stephanie Steinegger, Fünf-Elemente-Ernährungsberaterin und Begleitende Kinesiologin, nach Fünf-Elemente-Rezepten zu kochen.

Gemeinsam wird ein Fünf-Elemente-Menü zubereitet. Entdecken Sie, wieviel Kreativität dabei frei wird. Bekanntes und Neues verbinden sich zu einem entspannten Mittagessen.

Im Mittelpunkt stehen einfache, wohlschmeckende Gerichte, die sich leicht mit regionalem Obst und Gemüse der Saison zubereiten lassen. Das Kochen nach den Fünf-Elementen lässt sich für jeden Geschmack individuell gestalten, frei nach dem Motto: schlank bleiben und genießen.

Es bleibt Zeit für Fragen und es gibt jede Menge Tipps zur praktischen Umsetzung im Alltag, damit Kochen auch dann Spaß macht, wenn der volle Terminkalender wenig Spielraum lässt.

Bitte bei der Anmeldung eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten mitteilen!

Ort: SaniPep Gesundheitszentrum
Charles-de-Gaulle-Str. 6 (EG)
81737 München
Datum: Fr 8.6.2018
Uhrzeit: 17:00 – 21:00
Preis: 80,- Euro pro Pers. incl. Lebensmittel und Getränke
Teilnehmerzahl: 3-6 Teilnehmer

Anmeldung und Information:
Stephanie Steinegger, Tel. 089 / 12 22 33 60
info@steinegger-muenchen.de /

Die Heuschnupfenzeit ist da….

Heuschnupfen in allen seinen Varianten, von allergischer Rhinits über Augenbrennen bis hin zum allergischen Asthma, beruht nach Vorstellungen der westlichen Medizin auf einer übermässigen, falschen und somit allergischen Reaktion des Immunsystems auf Pollen in den oberen Atemwegen. Nase, Rachenraum und Bronchien sind als „Grenzflächen“ am häufigsten betroffen. Auch die Augen und seltener die Ohren können von der allergischen Überreaktion betroffen sein.

Die westliche Medizindiagnostik ergründet die Allergene, also bestimmte Stoffe auf der Pollenoberfläche, auf die der Körper allergisch reagiert und versucht den Körper an diese Antigene in einem Prozess der Desensibilisierung zu gewöhnen. Diese Therapie führt man in der allergiefreien Zeit durch. Es gibt aber viele Patienten die trotz jahrelanger, nicht risikofreier Desensibilisierungstherapie weiterhin an Heuschnupfen oder allergischem Asthma leiden.
Die Chinesische Medizin hat andere Ansätze: die Symptome werden als „Wind-Erkrankung“ betrachtet. Die Lunge und die Verdauungsorgane, die Milz, sind geschwächt. Daraus resultiert eine besondere „Schwäche des Systems“ mit einer Sensibilität dieser eigentlich harmlosen Pollen. Das Auftreten im Frühling und besonders die Augenprobleme weisen aus TCM-Sicht auf eine Beteiligung der Leber, also auch emotionaler Faktoren wie Anspannung und Stress hin.
Von diesem Vorstellung ausgehend, stärkt man das geschwächte Milz System, die Lunge und die Leber in erster Linie mit Akupunktur und leitet zudem eventuelle überschüssige Energie ab, die durch die allergische Reaktion z.B. an den Nasenschleimhäuten entsteht.

Die TCM kann sehr gut in der akuten Phase die Beschwerden lindern und die Allergiebereitschaft reduzieren. Wichtig ist aber die Stärkung und Regulierung des Immunsystems in der allergiefreien Zeit!

Wann und wie welche Methode?
Die Akupunktur ist die Methode der Wahl, um zu stärken und Blockaden aufzulösen. Dies geschieht bei Erwachsenen in der Regel mit feinen Nadeln. Bei Kindern oder auch bei sehr sensiblen Menschen ist der Softlaser, die „Laserneedle“ optimal. Die Behandlung ist völlig schmerzlos und dennoch können über die energiereichen Laserimpulse die Akupunkturpunkte bis ca. 3cm unter die Haut damit erreicht werden. Die Akupunktur sollte -in welcher Form auch immer- 1x/Woche vorbeugend erfolgen, zumindest über 10 Behandlungen. In der akuten Zeit -also meist März-April- sind ggf. häufigere Behandlungen notwendig- abhängig von eventuell noch auftretenden Beschwerden.
Die Wärmebehandlung mit der Moxibustion dient vor allem der Stärkung bei ausgesprochenen Frostbeulen- meist mit Punkten am Rücken. Auch die Selbstbehandlung ist damit möglich- wenn Sie über ausreichende Lüftungsmöglichkeiten zu Hause verfügen….
Gerade zur Vorbeugung hat sich die Eigenblutbehandlung als einfach und effektiv erwiesen. Hierbei wird wenig Blut aus der Ellenbeuge mit einer Spritze entnommen und danach gleich wieder in den Gesässmuskel injiziert. Die Vorstellung dabei ist, dass der Körper dann wieder in einen Lernprozess im Umgang mit Allergenen kommt. Die Eigenblutbehandlung sollte auch 1x/Woche vor der Allergiezeit geschehen.
In der akuten Zeit, wenn die Beschwerden richtig plagen, können wir in der Praxis diese Pathogene ausleiten: neben der Akupunktur mit Schröpfen/Schröpfmassage und der Schabemethode Guasha. Diese beiden Methoden der Chinesischen Medizin können aber auch in Frage kommen, wenn sich z.B. bei der Zungendiagnose zeigt, dass alte, versteckte und nicht 100%ig ausgeheilte Pathogene (=Infekte) das Immunsystem irritieren.
Chinesische Heilkräuter-Rezepturen können wir sowohl zur Vorbeugung als auch zur Akutbehandlung für Sie zusammenstellen- abhängig von Ihrer ganz konkreten energetischen Situation. Diese Heilkräuter werden entweder als Tee eingenommen oder auch in der Akutphase inhaliert.

Felice Dunas | Philip Goldberg: Chinesische Liebesgeheimnisse

Felice Dunas, eine Expertin der chinesischen Medizin und Akupunktur aus den USA verrät chinesische Liebesgeheimnisse des alten Chinas.

Schon damals wussten die Gelehrten die Geheimnisse der sexuellen Aktivität des Menschen: Sie regt die Funktion der Organe an, stärkt das Immunsystem, fördert die seelische Harmonie und bringt dem Menschen innere Ausgeglichenheit und körperliches Wohlbefinden.
Felice Dunas stellt diese fundierten Kenntnissen dieser Heilmethode äußerst lebendig und absolut seriös in ihrem Buch dar.
Die Autorin ist einem breiten Fachpublikum in Deutschland und USA durch ihre Vorträge bekannt und zählt in USA zu den Spezialisten auf diesem Gebiet.
Lernen Sie, wie Sexualität Ihrer Gesundheit hilft.

 

Hinweis: Da wir des Öfteren gefragt werden, welche Bücher wir rund um die Chinesische Medizin empfehlen können, haben wir uns entschlossen, einige Bücher vorzustellen.
Die Rezensionen entnehmen wir dem Fachbuchvertrieb naturmed www.naturmed.de .
Hier können Sie auch alle Bücher direkt bestellen.

Auf den Punkt gebracht: aus aktuellem Anlass wieder Dickdarm 4 – der „Loslasser“

Wenige Akupunkturpunkte werden so häufig genutzt wie dieser Punkt, der zwischen Daumen und Zeigefingern liegt und zudem sehr gut und effektiv mit Akupressur selbst behandelt werden kann.

Dieser 4. Punkt auf der am Zeigefinger beginnenden und an der Nase endenden Dickdarm-Leitbahn hat ein breites Wirkungsspektrum und gerade jetzt in der bald beginnenden kühleren Jahreszeit und der Übergangsphase zum Winter: Infekte und Beschwerden im Gesichtsbereich von Schnupfen, verstopfter Nase, Stirnkopfschmerz und Nasennebenhöhlen-Entzündungen. Aber auch bei chronischen, verschleppten Infekten wirkt „Hegu“ ausleitend und so das Immunsystem stärkend.

In der TCM gilt er als der „grosse Öffner“, der so nicht nur bei der Ausleitung die Hautporen öffnet/schliesst (Schwitzen regulierend) und den Stuhlgang erleichtert. Auch auf der seelischen Ebene ist er der „Loslasser“, wenn Probleme und Sorgen das Denken und Fühlen übermässig blockieren.

In unserer Praxis wird „Hegu“ kaum alleine genutzt, sondern kann mit vielen anderen Punkten kombiniert werden, um seine Wirkung zu fokussieren und zu verstärken:

+ Dickdarm 11 am Ellenbogen bei eitrigen Prozessen in Haut, Nase und Gesicht
+ Leber 3 am Fussrücken bei Anspannung und emotionalen Blockaden
+ Niere 7 an der Achillessehne bei Störungen der Schweissproduktion
+ Magen 41 am Fussgelenk bei Zahn-Mundproblemen, evtl. begleitend zur Zahnarzt-Behandlung
+ Dickdarm 7 am Unterarm bei Beschwerden im Schultergelenk

Die genauere Lokalisation der Punkte können wir Ihnen gerne in der Sprechstunde zeigen- zur Selbstbehandlung können Sie diese „Energie-Höhlen“ in akuten Situationen ruhig mehrmals täglich kreisend massieren.

Essen und Trinken

Unser Immunsystem hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel von einer ‚richtigen‘ Ernährung.  Wobei es DIE richtige Ernährung nicht gibt. Jeder Mensch ist anders, und daher braucht jeder auch ein individuell angemessenes Essen. Stimmung, Bewegungsdrang, der Stoffwechsel, das Umfeld – dies alles kann unseren Appetit, unseren Bedarf, unsere Kapazitäten und die Bedürfnisse beeinflussen. Schlechte Laune schlägt auf den Magen, viel Bewegung erhöht unseren Bedarf an zugeführter Energie, und manchmal brauchen wir Salziges, Scharfes oder Süsses. Vor allem: es kommt darauf an, was unser Organismus, also zuallererst unser Verdauungssystem und dann der Stoffwechsel aus dem Zugeführten machen. Wir können die hochwertigsten Nährstoffe aufnehmen- der grosse ‚Faktor X‘ bleibt immer, was der Körper damit so anstellt – wird alles restlos verbraucht oder verschwindet es irgendwann ungenutzt in der Kanalisation? Werden die Kalorien in Bewegung umgesetzt oder in möglicherweise überflüssige Fett-Reserven? Das Kalorienzählen bringt wenig – das ist ähnlich, als wenn ein Unternehmen nur die Einnahmen verbucht….
Summa summarum – gesund essen kann schwieriger sein, als Sie denken, auch dank einer unternehmungslustigen und kreativen Lebensmittelindustrie, die uns zu mehr überreden will als wir tatsächlich brauchen.
Wörter wie „fettarm“, „hoher Ballaststoffgehalt“, „Vollkorn“, ‚bio‘ und „natürlich“ machen selbst den kritischsten Kunden oft glaubhaft, Gesundes auf den Tisch zu bringen. Wie z.B.:

Angereichertes Wasser und Vitamine
Viele Bio-Limonaden Getränke sind im Wesentlichen zuckerhaltige Getränke mit einer farbigen Vitamin-Pille. Wenn man sich in unseren westlichen Ländern einigermaßen abwechslungsreich ernährt, treten keine Vitaminmangelzustände auf. Ein Zuviel kann auch schädlich sein – das ergeben immer wieder Studien in der letzten Zeit!
Stattdessen: Trinken Sie Wasser, idealerweise aus dem Wasserhahn. Es ist das beste Getränk für Ihren Körper, ist natürlich kalorienfrei und kann ggf. mit etwas Obstsaft geschmacklich verbessert werden. Wenn Sie sich abwechslungsreich ernähren und sich bei den Nahrungsmitteln bedienen, die die Natur in der jeweiligen Jahreszeit beschert, brauchen Sie keine Nahrungs-Ergänzungs-Mittel!

Trinkflaschen…
Gelegentlich habe ich das Gefühl in einem Wüstenstaat zu leben. Die Flasche Wasser ist fast ständiger Begleiter auf der Strasse, im Unterricht oder Spazierengehen. Es hat sich fest eingeprägt, dass wir alle zu wenig trinken – propagiert werden Trinkmengen von mindestens 2-3 Litern/Tag. Durstgefühle kommen da gar nicht mehr auf. Es gibt aber einige einfache Tipps dazu:
– trinken Sie, wenn Sie Durst haben
– achten Sie auf den Urin: eine goldgelbe Farbe heisst, dass Sie zu wenig trinken; ist der Urin wasserklar und hell, trinken Sie vielleicht schon zu viel
– ‚Frostbeulen‘ brauchen weniger Flüssigkeit als ‚hitzige Temperamente‘!
– im Sommer brauchen Sie mehr Flüssigkeit als im Winter, wobei die trockene Heizungsluft auch dort dem Körper Flüssigkeit entzieht
– auch Durchfälle und Blähungen können durch zu viel Trinken begünstigt werden, bei Verstopfung kann es besser sein mehr zu trinken
– bei Fieber brauchen Sie mehr Flüssigkeit
– trinken Sie nicht erst abends – das könnte Ihnen die Nachtruhe rauben!
– Bei Problemen mit der Blase oder den Nieren: fragen Sie Ihren Therapeuten!