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Zur Wiesnzeit

In München herrscht die nächsten guten 2 Wochen ein besonderer, nichtdestotrotz sich alljährlich wiederholender Ausnahmezustand- das Oktoberfest hinterlässt seine Spuren. Auch bei vielen Patienten, die die eine oder andere Mass pflichtgemäß oder vergnügungssüchtig konsumieren. Für uns immer wieder Gelegenheit, die gesundheitlichen Wirkung von Alkohol, hier: Bier deutlich zu machen.
Grundsätzlich hat jede Form von Alkohol eine erhitzende Wirkung. Sie merken das am “Nachdurst”, der mitunter zunehmenden Redseligkeit, vielleicht auch am Hunger, Sodbrennen.  Zudem verstärkt Alkohol die Feuchtigkeit im energetischen System- mit der Folge eines benebelten Geistes und einem dicken Kopf, auch von Übelkeit , Durchfall und Erbrechen. Bis hin zur völligen Geistes- Verstandes- und Bewusstlosigkeit.

Bier hat gegenüber anderen alkoholischen Getränken einen kleinen Vorteil, was die energetischen Wirkungen betrifft- die bekannterweise wie immer Vor-und Nachteile haben: Durch den Anteil an Hopfen und dem etwas bitteren Geschmack kommt eine leicht kühlende und trocknende Wirkung dazu- ein nur relativer Ausgleich, mengenabhängig ….
Wenn Sie nun also die Wies’n genießen wollen: energetisch ungünstig ist der Bierkonsum für diejenigen unter Ihnen, die unter Feuchtigkeits-Problemen leiden. Häufig sind diese zu erkennen an einem dicken Zungenbelag und/oder einer gedunsenen Zunge. Vielleicht doch lieber Alkoholfreies oder Radler?
Um die Leber nach dieser belastenden Zeit zu entschlacken, kann ich Ihnen übrigens auch das “Frühlings-Entschlackungs-Tonikum für die Leber” empfehlen, für 10-14 Tage täglich einen Beutel. Sie bekommen diese “Kur” in der Schützen-Apotheke (www.schuetzenapotheke.com)

Werden die Augen schlechter?

Irgendwie habe ich es schon geahnt – die Erfindung des Smartphone wird auch Folgen für die Gesundheit der Menschen haben. Nicht nur auf die geplagten Hälse, die in letztlich unnatürlicher Konstanz in Richtung Beine gebeugt sind – wo das Smartphone gehalten wird. Stundenlang. Die Halsmuskeln verspannen sich, irgendwann leiden auch die Knochen und Gelenke in diesem sensiblen Bereich, in dem der meist ziemlich schwere Kopf auf dem Rumpf balanciert wird. Nun habe ich von einer Studie gelesen, die mich erschrocken hat: ‚Laut der Untersuchung der Marktforschungsfirma OnePoll im Auftrag der Optikerkette Scrivens hat sich in Grossbritannien der Anteil unter den 13- bis 16-Jährigen, die eine Sehschwäche korrigieren müssen, von 20 Prozent im Jahr 2012 auf 35 Prozent im vorigen Jahr fast verdoppelt. Bei Zwei Dritteln dieser Jugendlichen lautete die Diagnose demnach auf Kurzsichtigkeit. Befragt wurden im Rahmen der Studie 2000 britische Erwachsene.‘(heise online). Diese Studie ist natürlich ein Einzelergebnis, aber es macht nachdenklich…


Zu vermuten ist, dass dies mit der enorm angestiegenen Bildschirmzeit zusammenhängt – neben der ebenfalls wenig abwechslungsreichen Tätigkeit an Monitoren und Fernsehern führt die immer gleichbleibende Entfernung der Augen vom ‚Objekt‘ zu ihrer Übermüdung, zu Wahrnehmungsstörungen und eben zu Kurzsichtigkeit. Die Augen werden durch Muskeln gesteuert und an wechselnde Entfernungen angepasst (Akkommodation)und somit trainiert. Entfällt dieser immer wieder wechselnde Trainingsimpuls, erschlaffen die Augenmuskeln, möglicherweise auch auf Dauer. Aus TCM-Sicht ist dies übrigens auch ein Leber-Problem, das sich auch in Anspannung und Gereiztheit bemerkbar machen kann.


Was können Sie tun?


Brille? Lasern? Es gibt auch spezielle Augenmuskelübungen….auf alle Fälle sollten Sie oder Ihre Kinder auch mal woanders hinschauen als auf grosse oder kleine Bildschirme. In der TCM gibt es die Möglichkeit der Akupunktur besonders bei Menschen unter 20 Jahren und bei Kurzsichtigkeit. Oder auch die Augen-Akupunktur n.Boell, bei der in Behandlungsserien verschieden Punkte am Körper (nicht in den Augen!) behandelt werden. Fragen Sie bei uns nach!

Quelle: August-Newsletter aus der TCM-Praxis Noll

Fragen zur gesunden Ernährung

die WHO warnt gelegentlich vor Fleischkonsum. Insbesondere Wurst, aber auch rotes Fleisch steht nun unter dem Verdacht Krebs zu verursachen. Einige Tage später kam die Relativierung: die Menge ist entscheidend! Und da sind wir schon wieder bei einem meiner beliebtesten Zitate von Paracelsus: ‚Ein jedes Ding ist Gift, allein die Dosis machts!‘ Das tägliche Essen ist eben nicht nur Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien, Kalorien, Wasser und ‚Baustoffen‘ jeder Art, sondern ist abgestimmt auf die Bedürfnisse eines jeden Einzelnen. Die Bedürfnisse und somit auch der Bedarf ändern sich: ein Kind benötigt andere Substanzen/Energien als ein 80jähriger, eine Schwangere anderes als ein Leistungssportler, ein ‚Bürohocker‘ braucht eine andere Nahrung als ein Bauarbeiter. Im Sommer gelüstet es uns nicht nach (erwärmenden) Zimtkeksen, im Winter nicht nach Speiseeis oder Salaten. Ob ein Nahrungsmittel gesund oder schädlich ist – entscheidet die Menge und das ‚Milieu‘, auf das es trifft. Viele unsere PatientInnen essen brav das als so gesund geltende Müsli jeden Morgen und wundern sich, dass sie unter Blähungen und Völlegefühlen leiden. So etwas schwer verdauliches wie ungekochte Körner brauchen nun einmal eine kräftige Magen-Darm-Funktion, wenn diese nicht ausreicht, gibt es unangenehme Stockungen. Die Alternative wäre da z.B. gekochte Haferflockensuppe oder eine kräftige Suppe wie unten aufgeführt. Die Nahrung sollte auch nicht zum Objekt von Glaubensgrundsätzen werden- immerhin lebt der Mensch wie jedes Tier und auch jede Pflanze von dem, was die Umwelt bereitstellt. Einschränkung kann durchaus nützlich sein, wenn es um Reinigung körperlicher oder auch seelischer Art geht. Der Erhalt des kostbaren Gutes Leben und Gesundheit erfordert jedoch einen durchaus ‚egoistischen‘ Umgang mit der Zufuhr von Baustoffen- auf alle Fälle eine tägliche aufmerksame Beachtung. Gesundes Essen? Ja, aber die Massstäbe für das ‚Gesunde‘ sind nicht für alle Menschen gleich. Das ist das Problem bei mehr oder weniger standardisierten Diäten – das Weglassen von ‚Bausteinen des Lebens‘ muss durch das Hinzufügen von anderen Substanzen ausgeglichen werden. Der Verzicht auf Fleisch/Fisch etc. muss z.B. durch Eiweisszufuhr über Milchprodukte (Vorsicht: Verschleimung) und/oder Hülsenfrüchte (Vorsicht: Verdaulichkeit) ausgeglichen werden. Sonst kommt es mittel- und langfristig zu gesundheitlichen Problemen. Falls Sie konkrete Fragen zu der für SIE richtigen Ernährung haben- fragen Sie uns! Gerade nach Puls- und Zungendiagnose können wir Ihnen dann gezielte Hinweise geben!

Das böse Cholesterin?

Seit Jahrzehnten wird das Cholesterin verteufelt. Es ist an modernen Zivilisationskrankheiten, wie Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt und senile Demenz für schuldig erklärt worden. Butter wurde vom Speiseplan lange verbannt, und der Verzehr von Eiern auf maximal das Sontagsei reduziert.

Medikamente zur Senkung der Blutfette gehören zur Standard-Medikation – mit zweifelhaften Nutzen und erheblichen Nebenwirkungen. Diätpläne erwiesen sich auch nicht als effektiv – liess sich der Cholesterinspiegel doch nur wenig durch karges, mageres Essen beeinflussen. Wenn zu viel Cholesterin aufgenommen wird, wir es z.B. über die Gallenblase und den Stuhlgang wieder ausgeschieden. Wohl aber macht sich Stress bemerkbar – da gehen die Werte zuverlässig nach oben….

Die Naturheilkunde und die TCM waren da schon immer skeptisch. Jetzt machen auch US-Experten in ihren Empfehlungen einen Rückzieher: Cholesterin aus Lebensmitteln wird nicht mehr als Gefahr für die menschliche Gesundheit gesehen. Künftig soll in den offiziellen Ernährungsratschlägen nicht mehr vor Speisen mit hohem Cholesteringehalt gewarnt werden. Da heißt es vom US-Landwirtschaftsministerium: “kein nennenswerter Zusammenhang zwischen dem Cholesterin in Lebensmitteln und dem Cholesterinspiegel”

Dabei ist Cholesterin ein lebensnotwendiger Stoff, gerade wenn es um Stress, das gefürchtete metabolische Syndrom und auch Probleme mit den Hormonen gibt. Cholesterin gilt als ‚ die Mutter aller Hormone‘, und lebenswichtige Steuer-Â-Hormone können erst aus diesem Stoff gebildet werden:
– Östrogene
– Gestagene
– Androgene
– Glukokortikoide
– Mineralokortikoide
– Calcitrial (Vitamin D)

Zu Bedenken ist jedoch, dass natürlich die Aufnahme von fetten Nahrungsmitteln sehr kalorienreich ist – dafür im Gegenzug aber auch gut sättigt! – und auch die ungesättigten Fettsäuren eine schädigende Wirkung haben. Eier sind aber in dieser Hinsicht kein Problem!

Guten Appetit…

Wunderheilungen?

Gibt es sie wirklich? Wenn man sich die Votivtafeln mancher alter Kirchen anschaut, dann schon. Auch wenn so mancher erfahrene Arzt auf sein Wirken zurückschaut, so wird er trotz aller Naturwissenschaftlichkeit die Heilung so mancher Patienten eingestehen müssen, die jenseits des logischen, nüchternen Verstandes geschehen sind.

Vieles kann krank machen….

Krankheit und Gesundung sind meist auf so vielfältige Faktoren zurückzuführen, dass ein einfaches Ursache-Wirkungs-Denken versagen muss. Krank machen können Umwelteinflüsse von Bakterien/Viren bis hin zu Giften aus Nahrung, Luft und Trinkwasser und/oder auch unsichtbare Strahlungen. Gesellschaftliche, berufliche und familiäre Gründe können auch die Gesundheit sehr ernsthaft schädigen. Jeder Mensch, der einmal krank geworden ist, sucht verzweifelt nach den Ursachen seiner Krankheit und findet sie vermeintlich dank der modernen wissenschaftlichen Medizin, die z.B. Bakterien, Pilze und Viren bekämpft. Häufig kommt die Krankheit wieder – weil der alles entscheidende Faktor der überaus fein abgestimmte menschliche Organismus selber ist. Die eigenen Heilkungskräfte sorgen dafür, dass nicht jeder Kettenraucher an Lungenkrebs erkrankt, nicht jeder Stressgeplagte einen Herzinfarkt erleidet und nicht jeder Grippekranke an einer Lungenentzündung stirbt.

Der “Faktor X”

Die Selbstheilungskräfte sind der kaum fassbare “Faktor X” bei jeder Heilung. Diese enormen Potenziale könne sich durch Einflüsse von innen durch eine Lebens- und Geisteshaltung und von aussen durch Erlebnisse und Erfahrungen, aber auch durch Essen, Trinken und Atmen entfalten. Bei der Geisteshaltung und Lebenseinstellung treffen sich dann wieder der Glauben an Wunderheilungen aus christlichen oder anderen Religionen und der Glauben an eine vermeintliche “Allmacht” der modernen Medizin.

In der chinesischen Medizin versucht der Therapeut, alle diese Faktoren in die Behandlung mit einzubeziehen: eine an den Einzelnen angepasste Lebensweise für Ernährung, Bewegung, ein “Stressmanagement” gehören zu einer Behandlung ebenso dazu wie die Einbeziehung der persönlichen “Risikofaktoren” aus der Krankheitsgeschichte und dem aktuellen Umfeld. Das Ziel ist die Stärkung der Selbstheilungskräfte – sowohl “passiv” durch Akupunktur, Moxibustion, Massagen, Heilkräuter und viele andere Techniken als auch aktiv: sportliche oder meditative Übungen, Ernährungsweise und langfristige Überlegungen zur Lebensgestaltung.

Nicht nur “Befunde”, sondern vor allem das “Befinden”

Für die Behandlung ist Ihr Befinden ausschlaggebend. Anders als in der modernen Schulmedizin zählen nicht nur Befunde von körperlichen, organischen Veränderungen, sondern Ihre Befindlichkeiten, die Sie häufig lange vor einer manifesten Krankheit schon verspüren. In einem ausführlichen, offenen Gespräch können diese gefühlten Veränderungen die wichtigsten “Bausteine” für eine Diagnose ergeben. Dazu kommen als “Blick hinter die Kulissen” die Puls- und Zungendiagnose. Mit diesen diagnostischen Methoden kann dann ein TCM-Therapeut sich ein umfassendes Bild Ihrer Energetik machen- als durchaus rationale und nachvollziehbare Grundlage für eine Behandlung.

Der Weg zum Gesundsein

Die Gesundung kann dann schnell oder auch langsam voranschreiten. Voraussagen lassen sich nur selten mit gutem therapeutischen Gewissen anstellen. Grundsätzlich aber sollte man sich überlegen, wie lange der Organismus eigentlich dafür gebraucht hat, um ein solches Leiden zu entwickeln – und wieviel Zeit sollte man sich gönnen, um wieder “ins Lot” zu kommen? “Wunderheilungen” gibt es immer wieder, aber man kann sie nur erhoffen, nicht erzwingen!

Aus meiner Erfahrung heraus verläuft ein Heilungsprozess selten linear und gleichmässig, sondern meist in Auf- und Abbewegungen. Häufig kommen andere, vergessen geglaubte Störungen wieder zum Vorschein – sie waren nur unmerklich im Organismus verblieben und haben “klammheimlich für Unordnung” gesorgt. Das ist zum Beispiel nach alten Infekten oder Impfungen der Fall. Manchmal wird eine chronische Krankheit wieder akut – die Chancen für eine endgültige Heilung steigen dadurch an!

In der Behandlung gehe ich auf die jeweils aktuelle energetische Situation ein und passe die Zusammenstellung der Akupunkturpunkte oder der Heilkräuter-Rezeptur diesen veränderten Verhältnissen an. Im Laufe der Zeit zeigt sich dann eine allmähliche Stabilisierung. Die “passiven” Behandlungsmassnahmen geschehen immer seltener und das eigene Engagement des nunmehr Fast-Gesunden tritt mehr und mehr in den Vordergrund. Eine Behandlung dauert vielleicht Wochen und Monate – das Gesundbleiben verlangt ein ganzes Leben lang grösste Achtsamkeit! Ist doch das Leben eigentlich das grösste “Wunder”….

Entschlackung und Entgiftung mit TCM

Vielfältigen Belastungen ist unser Organismus in dieser Zeit ausgesetzt. Er wird mit Stoffen und Energien konfrontiert, an die er sich trotz seiner enormen Anpassungsfähigkeit nicht gewöhnen konnte. Neben der Aufnahme von Giftstoffen über verschmutzte Luft, Medikamente sowie falsche und belastete Lebensmittel. Umweltgiften wie Strahlenbelastung, Insektiziden und Pestiziden kann man sich kaum entziehen. Der Organismus hat zu wenig Zeit für die Gewöhnung und auch für die Erholung von Belastungen.

Der Stoffwechsel ist überfordert – die Folge ist die Ansammlung von Giftstoffen im Körper. In der chinesischen Medizin ist es die Milz, die mit dieser Aufgabe eigentlich betreut ist. Wenn sie überlastet ist, dann kommt es zu Feuchtigkeitsansammlungen und letztendlich auch zu Hitze (= Entzündungszeichen):
– Reizdarm, Durchfälle, Blähungen, Bauchschmerzen
– Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Asthma und Heuschnupfen
– Allergien verschiedenster Art.
Aber auch die Haut -neben dem Darm wichtigste Entgiftungsinstanz- reagiert mit
– Ausschlägen, Ekzemen, Pickeln, Akne, Neurodermitis, Urtikaria u.a.

Und der gesamte Organismus kann aus dem Gleichgewicht geraten:
– Hormonelle Störungen wie PMS, Endometriose und Unfruchtbarkeit (Frauen und Männer), Depressionen, Müdigkeit und andere chronische Erkrankungen.

Angst, Unsicherheit und emotionale Belastungen (‚Wut im Bauch‘) tun ihr übriges: Leber und Gallenblase geraten in Disharmonie – die Feuchtigkeit und Hitze sammelt sich dann aus Sicht der chinesischen Medizin im Oberbauch und vor allem im Urogenitaltrakt an:
– Entzündungen im Unterleib, vaginale Pilzinfektionen, Blasenentzündungen oder Prostata-Entzündungen.

Was kann man tun?

Vermeidungsstrategien helfen gelegentlich – aber letztlich kann man sich der Belastung kaum entziehen. Kurzfristig kann es aber durchaus sinnvoll sein, z.B. durch Fastenkuren oder eine strengere Diät den Organismus zu entlasten. Langfristig hilft es aber nur, wenn der Organismus gestärkt und so in die Lage versetzt wird, die Gifte auszuscheiden oder unschädlich zu machen.

1. Schritt: Die genaue Diagnose
– Mit einer genauen Befragung, bzw. einem längeren Gespräch sowie mit Puls- und Zungendiagnose mache ich mir ein Bild von Ihrer individuellen Energetik und lege die Behandlungsschwerpunkte und das weitere Vorgehen fest – natürlich mit Ihnen gemeinsam, denn es dreht sich nur um Sie! Es könnte dann z.B. so weitergehen:

2. Entlastung
Verzichten Sie für 1-2 Wochen auf
– Milchprodukte, also Milch, Joghurt, Quark und Käse
– tierisches Eiweiss (Fleisch, Fisch, Eier)
– alles Erhitzende und Reizende, also zu scharfe Gewürze, Salz, Zucker, Kaffee
– Alkohol in jeder Form führt zu Feuchtigkeit und Hitze – also in dieser Zeit völlige Enthaltsamkeit!
– Keine Rohkost und Körner – die sind schlecht verdaulich, gerade für ‚Frostbeulen‘!
– Stattdessen gekochtes Getreide und Gemüse, Kompott, neutrale Kräutertees

3. Beobachtung
– Beobachten Sie sich und als wichtiges Zeichen auf Veränderungen:
– Verändern sich Ihre Ausscheidungen (Stuhl, Urin, Schweiss)?
– Verändert sich Ihre Zunge – vor allem wenn ein vorher ausgeprägter dicker, vielleicht gelblicher Belag da war oder die Zunge deutlich gedunsen war?
– Was tut sich mit Schlaf und Vitalität?
– Wenn sich hierbei Veränderungen gezeigt haben, so ist das ein Hinweis darauf, dass die Regulierung des Stoffwechsels, also der Milz von grosser Wichtigkeit ist -Sie können ja nicht immer eine derartige Entlastungsdiät einhalten. Ziel ist es, dass Ihr Organismus alles verarbeiten/entgiften kann!

4. Bewegung
– Bewegen Sie sich regelmässig, 2-3x/Woche für jeweils mindestens 30 Minuten
– Es kommt nicht auf die Leistung, sondern auf die Regelmässigkeit und Dauer an: es ist in diesem Zusammenhang zweitrangig, ob Sie Spazierengehen, Joggen, Walken, Radfahren oder Wandern!
– Durch die Bewegung werden die Blockaden aufgelöst und das Immunsystem gestärkt! Das sollten Sie eigentlich auf Dauer beibehalten…

5. Akupunktur zu Entgiftung – 1-2x/Woche
– Mit Hilfe der Akupunktur können gezielt Blockaden aufgelöst, die Funktion von Milz, Leber, Gallenblase, Niere, Blase, Darm und das Immunsystem gestärkt werden
– Der Stoffwechsel wird reguliert und angeregt
– Es gibt besondere Akupunkturpunkte, mit denen ‚Altlasten‘ beseitigt werden können, auch wenn sie schon seit langer Zeit den Organismus belasten.
– Emotionale Belastungen wie Angst, Anspannung, Gereiztheit und Unsicherheiten werden hervorragend durch die Akupunktur ausgeglichen.

6. Andere Methoden
-Auch mit chinesischer Massage, Schröpfen und gezielten Einreibungen können das Immunsystem und die Ausscheidungsfunktion der Haut gefördert und Blockaden gelöst werden.

7. Chinesische Kräuter
– Chinesische Kräuterrezepturen – individuell auf Ihre Energetik und Problematik verordnet, helfen vielfältig dem Organismus zur Entgiftung und zur Stärkung.
– Der Stoffwechsel wird gestärkt und reguliert
– Die Ausscheidung von Toxinen über Haut und Darm wird gefördert
– Die Leber wird gekräftigt, dadurch auch die Emotionen beruhigt. Kräuter haben einen direkten Einfluss auf den Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen in der Leber.
– Fette werden durch die Stärkung der Stoffwechsel schneller verbrannt und die Absorption der Mikro- Nährstoffen durch die verbessert Verdauung gefördert.
– Ängste und Unsicherheiten werden durch Stärkung von Herz und Nieren ausgeglichen.

8. Langfristige Überlegungen
Nachdem der Organismus durch die Entlastung und Kräftigung wieder harmonisiert ist, geht es um Überlegungen, wie Sie auch in Zukunft widerstands- und belastungsfähig bleiben können. Ernährungs- und Bewegungskonzepte sollen so gestaltet sein, dass sie auch langfristig eingehalten werden können.

Zur langfristigen Stabilisierung empfiehlt sich eine Akupunkturbehandlung/Monat sowie jährliche Entlastungsbehandlungen – optimal im Frühjahr.

Über Kraftsuppen und -Brühen

Eine Kraftsuppe ist das beste, was Sie sich jetzt in der kalten Jahreszeit antun können. Unabhängig von den Bestandteilen – sie wird vor allem lange gekocht , und die verkochten oder noch festen Bestandteile werden abgeseiht und nicht verzehrt. Kraftbrühen haben eine sehr aufbauende und erwärmende Wirkung und sind daher besonders bei Schwächezuständen oder in den kühleren Jahreszeiten empfehlenswert.

Gemüsekraftbrühe: Möhren, Kürbis, Kartoffeln, Kohlsorten, Bohnen, Fenchel , Sellerieknolle, Pastinaken, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Liebstöckel, Algen, lngwer, Wacholderbeeren, Pfeffer, Lorbeerblätter, Salz 4 Stunden köcheln und durch ein Tuch abseihen, zum Schluss mit (frischen) Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Oregano oder Rosmarin abÂ-schmecken. Die so hergestellte Kraftbrühe kann alleine ais Brühe, mit etwas klein geschnittenem Gemüse, Getreide/ Nudeln und Kräutern als Suppe oder als Grundlage für weitere Gerichte verwendet werden und kann nach dem Abkühlen mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. So eine Suppe stärkt Qi und Blut, hilft bei Yang-Mange!, insbesondere im Winter.

Kraftbrühe mit Fleisch: Zur Herstellung einer Fleischkraftbrühe wird eine kleine Menge Fleisch verwendet. Fleischkraftbrühe wirkt noch aufbauender und wärmender als eine Gemüsekraftbrühe, daher ist im Sommer oder bei Hitze-Typen Vorsicht geboten. Obwohl alle Fleischsorten sich zur Herstellung einer Brühe eignen, werden Knochen auch besonders gerne verwendet, insbesondere um die Nieren aufzubauen. (Siehe unten!) Die Auswahl der Fleischart erfolgt nach TCM-Kriterien und – Diagnose.
Kraftbrühe mit Fisch: Zur Herstellung einer Fischbrühe werden Fischreste verwendet, also Fischköpfe (ohne Kiemen), Flossen, Graten und Haut. Diese Brühe wird im Allgemeinen nicht so lange gekocht wie die Gemüse- oder Fleischbrühe. Fisch hat oft eine entwässernde Wirkung. Zusätzlich stärkt Fisch die Mitte (Milz und Magen).

Knochensuppe
Eine interessante Ernährungsergänzung- nicht nur bei Knochenproblemen

In verschiedene Kulturen der ganzen Welt gilt die Brühe von Knochen als eine gesunde Basis und einfach umzusetzendes Arzneimittel. Die Suppe kann nach Belieben verfeinert werden, als Basis für komplexe und schmackhafte Gerichte dienen oder pur getrunken werden. Sie zählt als ‚altes Hausmittel‘ wird aber auch in orthopädischen Kliniken Chinas als wesentlicher- wenn nicht ausschlaggebender- Teil des Behandlungskonzeptes gesehen. Durch die lange Kochzeit der Knochen lösen sich viele kraftfördernde (‚tonisierende‘), blutbildende und vor allem den Knochen und das Bindegewebe nährende Bestandteile heraus.:
Hauptbestandteil einer Knochen-Brühe sind Knochenmark, Knorpel, wichtige Aminosäuren, Kollagen/Gelatine und Mineralien wie Calcium, Phosphor und Magnesium.
Besonders das rote Knochenmark (eher in flachen Knochen und in den körpernahen Enden der langen Knochen zu finden und für die Bildung von myeloischen und lymphatischen Stammzellen nötig) ist als immunstärkende Quelle wichtig. Knorpel enthält verschiedene Bestandteile, die u.a. auch für die Senkung der Cholesterinwerte und bei Herzinfarkten eine Rolle spielen sollen. Degenerative und entzündliche Gelenkerkrankungen sowie entzündliche Prozesse des Magen-Darm-Trakts lassen sich ebenfalls mit besonders viel (gelenknahem) Knorpel lindern. Entsprechend sollte man knorpelreiches Fleisch wie Knöchel des Rinds, Hühnerfüsse, Luftröhre und Rippen nehmen.
Die Aminosäure Glycin ist wichtig für die Blutbildung, Herstellung anderer Aminosäuren und Glucose und verbessert die Magensäurensekretion und Wundheilung. Prolin ist an der Kollagenbildung beteiligt und stärkt so Knochen, Haut, Sehnen, Bänder und Knorpel.
Gelatine (hydrolisiertes Kollagen) in einer aus Knochen hergestellten Brühe ist wesentlich nahrhafter als das bekannte Fertig-Produkt. Viele Probleme die mit schlechter Wundheilung zusammenhängen (wie auch Zahnfleischbluten oder Entzündungen des Magen-Darm-Trakts) können durch Gelatine in der Ernährung gebessert werden. Ausserdem wird die Eiweissverwertung erhöht (bessere Aufnahme der Proteine) und die Bildung und Reparatur von Knochen und Knorpeln verstärkt.
Wie wichtig Mineralien für die Funktionsfähigkeit unseres Körpers sind, wissen wir. Durch das Auskochen der Knochen entstehen vor allem Calcium und Phosphor. Ersteres wird nicht nur für gesunde Knochen benötigt, auch Muskeltätigkeit, Blutgerinnung und Nervenleitung werden unterstützt. Phosphor hat viele intrazelluläre Aufgaben und ist ein Energielieferant.

Zubereitung:
Sehr wichtig für die Zubereitung einer Knochensuppe- oder Brühe ist die Verwendung von Bio-Fleisch. Eine biologische Ernährung des geschlachteten Tieres muss sichergestellt sein, da sich ansonsten u.a. gesundheitsschädliches Blei in den Knochen ablagern kann.
Genutzt werden können die Knochen von Geflügel, Rind, Lamm (Achtung, energetisch recht heiss) oder auch Fisch. Die Knochen sollten auf eine Länge von etwa drei Zentimeter zerkleinert und in einem Suppentopf mit kaltem Wasser bedeckt werden. Wichtig ist auch die Zugabe von etwas Essig (1-2 El pro Kg Knochen), da die Säure hilft, die Mineralien und Nährstoffe aus dem Knochen zu lösen. Die Brühe zum Kochen bringen, abgiessen und den Schaum mit warmen Wasser abspülen. Dann mit lauwarmen Wasser neu ansetzen und auf niedrigerer Stufe mindestens 8 Stunden (im Schnellkochtopf vier) köcheln lassen. Darauf achten, dass das Wasser nicht zu sehr verdampft, bei Bedarf warmes Wasser nachgeben. Nach dem Erkalten das ausgehärtete Fett abnehmen, die entstandene Brühe in Portionen aufteilen und kalt stellen. So ist sie 3-5 Tage haltbar.
Um die Brühe zu bereichern sollten bereits zum Kochvorgang noch verschiedene Gemüse (vor allem Wurzelgemüse wie Sellerie, Möhren oder auch schwarze Bohnen) und Gewürze/Kräuter (Petersilie, Zwiebel, etc.) hinzu gegeben werden. Die Zugabe von chinesischen Kräutern ist oft empfehlenswert, lassen Sie sich von Ihrem Therapeuten für Chinesische Medizin beraten!

Autor: Andreas Noll

Das Gleichgewicht herstellen: Kopfschmerzen und Migräne mit TCM behandeln

Ein Vortrag von Andreas A. Noll am 3.5.2018 um 18.30 Uhr in der Schützen-Apotheke München

Die Chinesische Medizin kann bei vielen gesundheitlichen Problemen helfen. Sie beruht auf jahrtausendelanger Tradition, sowohl in der Volksheilkunde als auch als an Universitäten gelehrte komplexe Heilkunde mit einer umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Systematik.

Es ist uns ein Anliegen, die Vorteil der TCM auch für den alltäglichen Gebrauch nutzbar zu machen. Wenn eine gesundheitliche Störung länger andauert, benötigen wir für die gezielte Behandlung die Puls- und Zungendiagnose wie auch eine umfassende Anamnese. Aber bei manchen Problemen können Sie sich mit einfachen Mitteln sehr gut selber helfen. Im diesem Vortrag gebe ich einen Überblick über die Behandlung von Kopfschmerzen in der TCM.

Neues Buch demnächst: TCM-Ratgeber Kopfschmerzen und Migräne

Dieser TCM-Ratgeber vermittelt Ihnen wichtiges Grundwissen über die Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von Kopfschmerzen und Migräne.

Neben den medizinischen Grundlagen von Kopfschmerz-Erkrankungen und Migräne finden Sie in diesem Buch Diagnosehinweise aus der westlichen und chinesischen Medizin. Tipps zur Selbsthilfe und Checklisten zeigen Ihnen, wie Sie Symptome einordnen und im Alltag selbst lindern können – aber auch wo die Grenzen der Selbstbehandlung sind.

Lesen Sie, wie man durch die verschiedenen Methoden der traditionellen chinesischen Medizin, mit Akupunktur und Massagen, Heilkräutern, Ernährung und Bewegung, gezielt Beschwerden im Kopf-Nackenbereich behandeln kann.

Verlag Müller & Steinicke, München, www.naturmed.de

Yoga in München – auch Einzelunterricht

Für ein glückliches Leben steht neben einem gesunden und ausgeglichenen Körper auch deine emotionale Gesundheit, die du durch körperliche und seelische Arbeit gewinnst.

Mit Yoga gehst du neue Wege, lernst dich selber, deinen Körper, verborgene Ecken deines Herzens kennen, lernst deiner inneren Kraft zu vertrauen.
Eine schweisstreibender Vinyasa Flow und tiefe Yin Yoga Praxis öffnen dich.
Deine innere Strahlung und Fülle verändern die Welt um dich.
Dein Glück verändert die ganze Welt.

Wer bin ich?
Ich bin Darya, Schülerin von Regina Gambarte (YamYoga München). Seit 2015 unterrichte ich Vinyasa Flow Yoga in München für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Niveaus.
Meine Verhältnisse mit eigenem Körper haben mich durch alle mögliche Tiefen und Höhen zu diesem Weg der Selbsterkenntnis und harter Arbeit geführt. Heutzutage habe ich meinen Körper zu meinem Freund gemacht. Und jetzt neben täglicher Yogapraxis und Tango bereiten wir uns für Halbmarathon vor.
Ich liebe es kraftvoll, heiss und lustig, und das gebe ich im Yogaunterricht meinen Schüler weiter.

Für all das stehe ich dir gerne für Einzelunterricht im geschütztem Raum zur Verfügung.
darya@posteo.de +49 (0) 1639346829

Workshop – Kochen nach den Fünf Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Am Fr 8.6.2018 haben Sie von 17:00 bis 21:00 Gelegenheit zusammen mit Stephanie Steinegger, Fünf-Elemente-Ernährungsberaterin und Begleitende Kinesiologin, nach Fünf-Elemente-Rezepten zu kochen.

Gemeinsam wird ein Fünf-Elemente-Menü zubereitet. Entdecken Sie, wieviel Kreativität dabei frei wird. Bekanntes und Neues verbinden sich zu einem entspannten Mittagessen.

Im Mittelpunkt stehen einfache, wohlschmeckende Gerichte, die sich leicht mit regionalem Obst und Gemüse der Saison zubereiten lassen. Das Kochen nach den Fünf-Elementen lässt sich für jeden Geschmack individuell gestalten, frei nach dem Motto: schlank bleiben und genießen.

Es bleibt Zeit für Fragen und es gibt jede Menge Tipps zur praktischen Umsetzung im Alltag, damit Kochen auch dann Spaß macht, wenn der volle Terminkalender wenig Spielraum lässt.

Bitte bei der Anmeldung eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten mitteilen!

Ort: SaniPep Gesundheitszentrum
Charles-de-Gaulle-Str. 6 (EG)
81737 München
Datum: Fr 8.6.2018
Uhrzeit: 17:00 – 21:00
Preis: 80,- Euro pro Pers. incl. Lebensmittel und Getränke
Teilnehmerzahl: 3-6 Teilnehmer

Anmeldung und Information:
Stephanie Steinegger, Tel. 089 / 12 22 33 60
info@steinegger-muenchen.de /