Auf den Punkt gebracht: Der Teich des Windes – Gallenblase 20

Wenn Sie zuviel im Kopf haben, seinen es nun Gedanken, Sorgen, Geräusche wie beim Ohrensausen oder sich benebelt und schwindelig führen, so hat das aus Sicht der alten chinesischen Ärzte etwas mit „Wind“ zu tun. So wie der Wind in der Natur draussen, so werden alle unvorhergesehen, plötzlichen und wandernden Beschwerden damit charakterisiert. Über die Wind-Punkte kann diese krankmachende Energie ausgeleitet und/oder beruhigt werden. Das können dann auch Akupunkturpunkte am Rücken (z.B. bei Asthma) oder am Oberschenkel sein (bei unruhigen Beinen und Krämpfen). Der Punkt Fengshi, Gb 20, liegt am Hinterkopf: unmittelbar hinter dem Ohrläppchen ist ein Knochenfortsatz zu ertasten (Mastoid), und wenn Sie noch weiter Richtung Nacken fühlen, dann kommen Sie an eine deutliche Vertiefung- das ist der „Teich des Windes“. Drücken Sie ihn kräftig kreisend mit Daumen oder Zeigefinger in Richtung Kopf-Mittelpunkt.

Der Punkt Feng Chi wird bei uns in der Praxis häufig in die Punktkombinationen eingebracht, z.B. zusammen mit
– Gallenblase 34 bei Verkrampfungen
– Dickdarm 4 bei verstopfter Nase
– Gallenblase 41 bei tränenden Augen

Die genauere Lokalisation der Punkte können wir Ihnen gerne in der Sprechstunde zeigen- zur Selbstbehandlung können Sie diese „Energie-Höhlen“ in akuten Situationen ruhig mehrmals täglich kreisend massieren.

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