Auch und gerade für Kinder: Akupunktur und Moxibustion

In der chinesischen Medizin werden verschiedene Behandlungstechniken genutzt. Für Kinder wenden wir vor allem die Akupunktur und die Moxibustion an. Bei der Akupunktur werden sehr dünne Nadeln durch die Haut gestochen (und in der Regel bei Kindern nur ganz kurz belassen), die Moxibustion hingegen ist eine Methode, bei der die Haut mit glimmenden Kräutern erwärmt wird.
Außerdem können Techniken aus der chinesischen Massage (Tuina- Therapie) angebracht sein, die zum Teil auch von Ihnen erlernt und bei Ihrem Kind zu Hause angewendet werden können.
Ab welchem Alter können Kinder behandelt werden?

Grundsätzlich ist schon bei Säuglingen die Behandlung mit Akupunktur und Moxibustion möglich. Der kleine und kurze „Pieks“ ist schnell vergessen. Bei größeren Kindern werden die Nadeln unter Umständen etwas länger (15-30 Minuten) belassen, so dass der Entspannungseffekt noch ausgeprägter sein kann.

Wie lange dauern die Behandlungen?

Die einzelne Behandlung dauert mit der notwendigen individuellen Diagnostik (ggf. Puls- und Zungendiagnose u.a.) jeweils etwa eine halbe Stunde. Ihr Kind wird in Serien von je 5-10 Sitzungen behandelt, danach folgt eine Behandlungspause von 7-10 Tagen. Wöchentlich sind 1-2 Sitzungen notwendig. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich jedoch prinzipiell nach dem Beschwerdebild und nach der Dauer der Erkrankung. Insgesamt sollte aber innerhalb der ersten Serie schon eine deutliche Verbesserung zu bemerken sein.

Vor allem heißt die Behandlung mit der chinesischen Medizin: Durch die Behandlung Ihres Kindes mit Akupunktur stärken Sie individuelle Schwächen im jeweiligen Alter und lassen Krankheiten vom Körper selbst überwinden. Die Chinesische Medizin fördert die gesunde Entwicklung des Kindes und trägt dazu bei, daß Krankheiten nicht chronisch werden.

„Wir behandeln das Kind jetzt – für seine Zukunft!“ (Julian Scott, Kinderakupunkteur)

Chinesische Medizin ist für Kinder hilfreich z.B. bei…

-häufigen akuten und chronischen Infekten
-Allergien-Hauterkrankungen-Magen-Darm-Erkrankungen
-Harnwegsproblemen wie nächtliches Einnässen
-Schlafstörungen-Neurologischen Erkrankungen
-Unruhezuständen und Aufmerksamkeitsstörungen (ADS)