Akupunktur bei erhöhter psychischer Belastung wirksamer als konventionelle Therapie

Schwedische Forscher behandelten 120 Patienten mit erhöhter psychischer Belastung in der Primärversorgung acht Wochen lang wöchentlich mit traditioneller Akupunktur (TA), mit integrativer Therapie (IT, Akupunktur in Verbindung mit personenzentrierter Gesprächstherapie) oder mit konventioneller Therapie (KT). Zunächst stellten sich bei allen drei Gruppen signifikante Verbesserungen ein. Nach sechs Monaten waren die Werte der TA- und der IT-Gruppe bei allen gemessenen Variablen hinsichtlich Angststörungen, Depressionen und gesundheitsbezogener Lebensqualität signifikant besser. Zwischen TA und IT zeigten sich bei keiner Variablen Unterschiede. Außerdem war die Wirkung bei TA und IT bei allen Variablen hoch, bei KT gering bis mäßig. Bei TA und IT blieben die nach acht Wochen erzielten Verbesserungen auch nach sechs Monaten unvermindert erhalten.
(Six-month effects of integrativ treatment, therapeutic acupuncture and conventional treatment in alleviating psychological distress in primary care patient-follow up from an open, pragmatic randomized controlled trial, BMC Complement Altern Med, 30 Juni 2014, 14, 210)

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