Akupunktur bei allergischer Rhinitis

Im Zuge einer Studie der Universität Freiburg wurden 90 Patienten mit allergischer Rhinitis in zwei Gruppen unterteilt, die mit verstärkter Akupunktur beziehungsweise mit minimaler Akupunktur behandelt wurden, sowie in eine Wartegruppe. Die verstärkte Akupunktur bestand aus einer Injektion von 0,5 ml Mepivacain, der Nadelung von zwei Akupunkturpunkten am Hals und der Anwendung von elektrischem Strom (12V, 0,8mA). Die Akupunkturpunkte wurden mittels Messung des elektrischen Hautwiderstands ermittelt. Die beiden Akupunkturgruppen benötigten länger keine medikamentöse Behandlung als die Wartegruppe, aber dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant.

(Focus on Alternative and Complementary Therapies, 2004 9 (Supplement 1); 36-7)