Heilpraktiker in München

089 -5502 7700

Naturheilkunde und Heilpraktiker

In unseren Praxen (München und Berlin)  sind wir seit Jahrzehnten als Heilpraktiker die Spezialisten für Naturheilkunde und Chinesische Medizin. Unsere Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Allergien, Schmerzen, Umweltbelastung, Burn-out, Verdauungsproblemen und unerfülltem Kinderwunsch. Wir bieten unter anderem Akupunktur, chin. Kräutertherapie und Tuina-Massage, Laserakupunktur, Schmerztherapie, Colonhydro-Therapie, Blutdiagnose im Dunkelfeld, Elektro-Akupunktur nach Voll und integrative Osteopathie.


Dr. phil. Dagmar Hemm und Andreas Noll

Dr. phil Dagmar Hemm
Naturheilpraxis Dr. phil. Dagmar Hemm
Schützenstr. 8, 80335 München
Tel.: 089-55027700
Fax: 030-7001430018
info@praxis-hemm.de
Andreas A.Noll
Praxis von Visiting Prof. (Univ. Chengdu,China)
Andreas A. Noll
Schützenstr. 8, 80335 München
Nachodstr.7, 10779 Berlin
Telefon: 089- 55027722 (München)
030-8312344 (Berlin) Fax: 030-700143-0018 (beide Praxen) info@praxis-noll.de

Zunächst heißt es einen weit verbreiteten Irrtum aufzuklären. DIE chinesische Medizin gibt es nicht. Chinesische Heilkunde ist in den letzten 3500 Jahren entstanden, und viele viele Ärzte und Philosophen, Staatsmänner und Schamanen, Zauberer und Priester, Dichter und Scharlatane haben ihre Spuren hinterlassen.
Politische Überlegungen führten zu bewussten Veränderungen des Heilsystems, fremde Kulturen drückten der chinesischen Medizin ihren Stempel auf, Karawanen brachten über die Seidenstraße nicht nur Gewürze und Seide, sondern auch heilkundliches Wissen nach Peking und Xian.
Das alles führte dazu, dass wir heute in der ‚TCM‘ ein Konglomerat verschiedener Denkansätze vorfinden, die alle irgendwann wichtig und wertvoll waren. Die aber alle ihre Wirksamkeit und Berechtigung hatten und haben!
In einem alten Text, dem “Hungfan”, habe ich aus heutiger Sicht Ungewohntes, Verwirrendes, aber durchaus Aktuelles gefunden- es verdeutlicht die Einheit von Menschen- und Weltsicht von 2200 Jahren:
-Das Benehmen sollte höflich sein, und das geht dann einher mit Ernst und Würde. Klimatisch zugeordnet ist dem der Regen – ein Zuwiderhandeln gegen dieses gute Benehmen durch Zerfahrenheit führt dann zu heftigen Regenfällen.
-Das Sprechen sollte immer wohlwollend und zustimmend sein, dann herrscht Ordnung und eitel Sonnenschein; handelt man diesem Prinzip zuwider, so folgt aus dieser Anmaßung der eigenen Überheblichkeit eine brennende Sonnenperiode.
-Das Sehen – es hat klar zu sein, und eine ungetrübte Wahrnehmung führt dann zu Weisheit. Wir wissen, dass diese Fähigkeit der klaren Wahrnehmung zur Wandlungsphase Feuer gehört und somit mit Hitze einhergeht. Konsequenterweise führ dann Unklarheit zu Hitzeperioden im Land.
-Das Hören soll deutlich sein, das führt dann zu wohldurchdachtem Verhalten. Hastigkeit ist dem abträglich und kann dann zu Kälteeinbrüchen führen.
-Denken sollte man scharfsinnig, dann erreicht man Einsichten bis hin zu einer gewissen Heiligkeit. Diese ist mit dem Wind assoziiert. Dummheit begünstigt somit das Entstehen von Stürmen…Ein netter Gedanke, wenn man diese uralte Wissen der Chinesen an die meteorologischen Institute verkaufen könnte…

Jahreszeit

Der Winter gilt in der Chinesischen Medizin der “Wandlungsphase” (=Element) Wasser zugeordnet. Die Erde ist gefroren, nur ganz wenige Pflanzen sind noch grün – aber sehr zaghaft zeigt sich schon jetzt die Ahnung des Fühlings, wenn Schneeball und Winterjasmin, fast sogar die Haseln schon anfangen zu blühen. Es ist eine Zeit der Ruhe, Erholung und des relativen Stillstands, die dann in die kraftvolle Entfaltung im Frühling übergehen sollte. Die Aussenwelt, der Makrokosmos, hat aus Sicht der alten chinesischen Medizinphilosophen immer Entsprechungen/Analogien im Mikrokosmos Mensch. So gehen zum “Wasserelement” die Nieren, die Fortpflanzungsfähigkeit, die Knochen, Ohren und Nerven – also alles Elementare für die Existenz. Unser Sprachgebrauch gibt auch einen Hinweis auf die seelischen Aspekte: “es geht an die Nieren”- das sagt man, wenn ein Ereignis, eine Krankheit, eine Erfahrung tatsächlich ans Innerste und somit an die Substanz geht. Und die Angst geht um in dieser Zeit. Sie verunsichert, irritiert, kann in Panik verfallen lassen oder in Resignation und Rückzug. Sie lässt erstarren oder in hektische, ruhelose Aktivität verfallen. In der TCM ist das dann ein Zeichen für Nieren-Yin oder -Yang-Schwäche, wenn man sich von diesen Stimmungslagen beherrschen lässt. So wie auch im tiefsten Winter der Hauch des Frühlings zu verspüren ist, teils unter der Schneedecke, so sollte auch der Mensch im tiefsten Yin seine Yang pflegen: sich in die Sonne setzen, wenn sie da ist. Warme Suppen essen. Tees trinken. Durchaus auch mal in die Sauna – aber dabei nicht allzusehr Schwitzen! – denn das würde wieder aus TCM-Sicht das Yin verausgaben. Yin nährt wieder das Yang- das ewige Wechselspiel zwischen Yin und Yang, Tag und Nacht, Sommer und Winter…..

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