Heilpraktiker in München

Sehr geehrte Fach-Besucherin,
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nach sehr vielen Jahren ziehe ich mich aus diesem Bereich zurück und gebe die sehr gut besuchte Domain in andere Hände. Sie können die Domain erwerben oder pachten. Ich freue mich über Ihr Angebot oder Vorschläge per E-Mail

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Mit freundlichen Grüßen

René Jakob

 


Naturheilkunde und Heilpraktiker

Zunächst heißt es einen weit verbreiteten Irrtum aufzuklären. DIE chinesische Medizin gibt es nicht. Chinesische Heilkunde ist in den letzten 3500 Jahren entstanden, und viele viele Ärzte und Philosophen, Staatsmänner und Schamanen, Zauberer und Priester, Dichter und Scharlatane haben ihre Spuren hinterlassen.
Politische Überlegungen führten zu bewussten Veränderungen des Heilsystems, fremde Kulturen drückten der chinesischen Medizin ihren Stempel auf, Karawanen brachten über die Seidenstraße nicht nur Gewürze und Seide, sondern auch heilkundliches Wissen nach Peking und Xian.
Das alles führte dazu, dass wir heute in der ‚TCM‘ ein Konglomerat verschiedener Denkansätze vorfinden, die alle irgendwann wichtig und wertvoll waren. Die aber alle ihre Wirksamkeit und Berechtigung hatten und haben!
In einem alten Text, dem „Hungfan“, habe ich aus heutiger Sicht Ungewohntes, Verwirrendes, aber durchaus Aktuelles gefunden- es verdeutlicht die Einheit von Menschen- und Weltsicht von 2200 Jahren:
-Das Benehmen sollte höflich sein, und das geht dann einher mit Ernst und Würde. Klimatisch zugeordnet ist dem der Regen – ein Zuwiderhandeln gegen dieses gute Benehmen durch Zerfahrenheit führt dann zu heftigen Regenfällen.
-Das Sprechen sollte immer wohlwollend und zustimmend sein, dann herrscht Ordnung und eitel Sonnenschein; handelt man diesem Prinzip zuwider, so folgt aus dieser Anmaßung der eigenen Überheblichkeit eine brennende Sonnenperiode.
-Das Sehen – es hat klar zu sein, und eine ungetrübte Wahrnehmung führt dann zu Weisheit. Wir wissen, dass diese Fähigkeit der klaren Wahrnehmung zur Wandlungsphase Feuer gehört und somit mit Hitze einhergeht. Konsequenterweise führ dann Unklarheit zu Hitzeperioden im Land.
-Das Hören soll deutlich sein, das führt dann zu wohldurchdachtem Verhalten. Hastigkeit ist dem abträglich und kann dann zu Kälteeinbrüchen führen.
-Denken sollte man scharfsinnig, dann erreicht man Einsichten bis hin zu einer gewissen Heiligkeit. Diese ist mit dem Wind assoziiert. Dummheit begünstigt somit das Entstehen von Stürmen…Ein netter Gedanke, wenn man diese uralte Wissen der Chinesen an die meteorologischen Institute verkaufen könnte…