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Aktuelles : Bewährte Hausmittel für die Wintermonate
Autor: Dr. phil. Dagmar Hemm Heilpraktikerin


Erkältung

Bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkältung muss gehandelt werden, also wenn man niesen muss, friert und sich schlapp fühlt. Folgendes Rezept ist ausschließlich für Erwachsene gedacht und auch nur für einen robusten Magen geeignet, da es viel Säure enthält:

Man nimmt 2 Grapefruits, 2 Orangen, 2 Zitronen, presst sie aus, erhitzt sie (aber nicht aufkochen wegen der Vitamine), gibt einen Esslöffel Honig und ein Likörglas Obstler hinzu und trinkt alles so heiß und so schnell wie möglich. Wer dann noch in der Lage ist ein heißes Bad zu nehmen, kann den Schwitzprozess noch beschleunigen. Anschließend gut eingewickelt ins Bett, evt. sogar den Kopf in Tücher einwickeln. Diesen Grog bei Bedarf an den nächsten Abenden wiederholen.

Erkältungsprophylaxe

Um nicht schon beim geringsten Kälteeinbruch mit Husten, Schnupfen und Fieber im Bett zu liegen, ist es wichtig, den Körper abzuhärten. Dazu gehören Maßnahmen wie:

- Spaziergänge/Sport an der frischen Luft
- Abhärtung durch Saunagänge
- Gesunde Ernährung, evt. Nahrungsergänzungsmittel und viel Vitamin C und Zink
- Schlafen in ungeheizten Räumen, am besten bei offenem Fenster
- vorbeugende Einnahme von z.B: Echinacea, Propolis, Umkaloabo, Eleutherococcus Taiga-Wurzel-Extrakt), etc.

Entschlackungskur für das Frühjahr bzw. nach den Feiertagen

Man benötigt dazu Pflanzenpresssäfte aus der Apotheke oder dem Reformhaus Und zwar je eine Flasche Löwenzahn, Brennesel und Birken Saft. Diese Kur sollte man nur durchführen, wenn man gesunde Nieren und eine gut arbeitende Leber hat(gegebenenfalls bitte vom Arzt abklären lassen).

Je 10 Tage lang nimmt man nun 3 x 1EL in etwas Wasser vor dem Essen.
Beginnend mit 10 Tagen Löwenzahn, dann 10 Tage Brennnessel und zum Schluss 10 Tage Birke. Wichtig ist, bei der ganzen Kur zusätzlich viel Wasser zu trinken, damit die Schlacken auch wirklich aus dem Körper ausgespült werden.

Diese Kur entschlackt und entgiftet, danach fühlt man sich fit und leistungsfähig. Das Gewebe strafft sich, die Haut wird reiner und das Immunsystem ist gestärkt.

Schwitzen

Schwitzen ist für den Körper ein exzellente Möglichkeit, sich von Schlacken zu befreien. Dabei muss jedoch unterschieden werden zwischen heilsamen Schwitzen bei körperlicher Betätigung und schädlichem Schwitzen z.B. nachts. Die Chinesische Medizin setzt das übermäßige nächtliche Schwitzen einem Verlust an Substanz und damit Lebensenergie gleich, ein Zustand der unbedingt behandelt werden muss.

Schwitzen jedoch als Folge von körperlicher Betätigung oder in der Sauna (bitte nicht bei Herz- oder Kreislaufproblemen oder Bluthochdruck) gilt als sehr gesundheitsfördernd. Wichtig ist dabei nur zu beachten, dass man anschließend die Mineralien Depots wieder auffüllt. Also nicht nur viel Wasser trinkt, sondern auch Magnesium, Kieselerde und Enzyme (in Tablettenform oder als natürliche Quelle Ananas und Papaya) verstärkt zuführt. Dadurch fühlt man sich nach dem Training nicht so erschöpft und der Muskelaufbau wird gefördert.

            


Dr. phil. Dagmar Hemm Heilpraktikerinzurück zur Übersicht



 


 
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