Allergien sind ein immer mehr um sich greifendes Problem der heutigen Zeit. Dabei sind Allergien nicht neu. Der älteste uns bekannte Allergiker war, wie es aus den alten Schriften hervorgeht, der Pharao Menis, der 2480 vor Chr. an den allergischen Folgen eines Insektenstiches starb. Die Ursachen für diese Entgleisung und Überreaktion unseres Immunsystems sind bestimmt zunächst in einer Disposition zu suchen. Aber die entscheidenden Auslöser sind sehr mannigfaltig. Alleine in der Bundesrepublik sterben jährlich ca. 8000 Menschen am allergischen Asthma.Laut WHO basieren 60-70% aller akuten und chronischen Erkrankungen auf einer Intoxikation, wobei in erster Linie die Schwermetalle stehen, dicht gefolgt von nichtmetallischen Stoffen, wie Formaldehyd, Asbest, PCP (Pentachlorphenol), um nur einige zu nennen. Hinzu kommen die uns bekannten Toxine, Abfallprodukte durchgemachter Erkrankungen, die ebenfalls Blockaden im Selbstheilungsmechanismus setzen und u.a. die Immunlage verändern. Das Immunsystem eines jeden Menschen baut im besten Falle ein perfektes Abwehrsystem auf. Dadurch können krankmachende Erreger und schädliche Stoffe rechtzeitig erkannt, wirksam bekämpft und vollständig eliminiert werden. Diese Aufgaben werden durch ein Heer unterschiedlicher Abwehrzellen bewältigt. Diese Zellen befinden sich eigentlich überall im Körper, vor allem jedoch im Blut, der Lymphe und allen Organen, mit denen der Körper direkten Kontakt zur Außenwelt hat. D.h. dort wo Erreger in den Körper leicht eindringen können, das sind einerseits die Atemwege, anderseits der Darm. Hier muß ständig gefiltert werden, was für uns schädlich ist und bekämpft werden muss, und was harmlos ist uns somit ungehindert in den Körper aufgenommen werden darf. Natürlich stehen alle Abwehrorgane untereinander in Kontakt, so daß sie gemeinsam reagieren können. So gibt es z.B. unspezifische Abwehrzellen, die alles angreifen, was ihnen fremd ist, es gibt Gedächtnis-Zellen, die sich die Form eines einmal bekämpften Eindringlings ein Leben lang merken können und somit auch sofort reagieren können, wenn der Körper nochmals von diesem Eindringling angegriffen wird. Das ist z.B. bei vielen Kinderkrankheiten der Fall, die Gedächtniszellen merken sich, wie z.B. ein Masern-Virus aussieht und beim nächsten Masern Kontakt haben sie sofort die passende Abwehrwaffe parat, so daß wir kein zweites Mal an Masern erkranken. Wir sind also immun geworden. Wie man sieht, es ist sehr wichtig, ein intaktes Immunsystem zu haben, denn sonst würden wir ständig an den immer wieder gleichen Krankheiten erkranken. Das hört sich nun alles recht einfach an, doch man muss sich vorstellen, mit wie viel Tausenden oder Millionen von Substanzen unser Körper täglich in Berührung kommt, und ständig muß er herausfinden, ob diese Stoffe harmlos oder schädlich sind. Denkt man nur an die Nahrung, sie wird im Magen durchgeknetet und im Darm aufgenommen, somit ist das Immunsystem des Darms enorm gefordert. Es gibt dort eine große Anzahl von Lymphknoten-ähnlichen Strukturen, die es oft nicht leicht haben, zu unterscheiden ob es sich um eine harmlose exotische Frucht oder vielleicht einen schädliche Lebensmittelzusatz handelt. Ähnliches passiert in der Lunge auch hier kontrolliert der Körper ständig die Atemluft und meldet dem Immunsystem sofort, wenn sich Schadstoffe darunter befinden. Versteht man diese Zusammenhänge, so ist es leicht ersichtlich, wie es zu einer Allergie kommt. Hier ist der Körper ganz einfach nicht in der Lage, zwischen harmlosen und schädlichen Stoffen zu unterscheiden. Nun verursachen z.B. Blütenpollen Hustenreiz, tränende Augen und Nase und Nüsse können vielleicht zu Durchfall oder Schleimhautschwellungen führen. Eigentlich völlig harmlose Stoffe werden vom Körper fälschlicherweise als schädlich erkannt und so läuft nun ein völlig falsches Programm ab, welches der Patient als allergische Reaktion erleben. Es ist nun wichtig herauszufinden, wieso das Immunsystem verrückt spielt. Zum einen kann natürlich das Immunsystem geschwächt sein, das kann nach einer Krankheit oder nach längerer Einnahme von starken Medikamenten der Fall sein. Oft aber ist das Immunsystem durch viele schädliche Einflüsse belastet. Es ist i.d.R. so, daß der Körper mit ein paar Belastungen leicht fertig wird, werden es jedoch zu viele, so beginnt der Körper Schwächen zu zeigen, beim einen äußert sich dies in ständigen Erkältungen, der andere fühlt sich müde und antriebslos und bei vielen äußert sich dies Überlastung eben in einer Allergie. Unter Belastung versteht man viele Dinge, die für jeden ganz unterschiedlich schwerwiegende Folgen haben können, z.B. Streß, schlechte Ernährungsgewohnheiten, Umweltgifte, Schlafen auf einer Wasserader oder in der Nähe von Hochspannungsleitungen, Amalgam-Zahnfüllungen u.v.m. Wenn wir uns z.B. das Mundgebiet der meisten Patienten anschauen, ähnelt das oft einer Schwermetallhalde. In der Bundesrepublik werden jährlich von den Zahnärzten 51 t Amalgam verarbeitet. Amalgam hat folgende Zusammensetzung: Quecksilber ca. 53% (hochgiftig), Silber ca. 20% (giftig), Zinn ca. 16% (hochgiftig), Kupfer ca. 12% (giftig) und in geringen Mengen noch andere Schwermetalle. In der DDR war dem Amalgam noch Blei beigemischt. Selbst wenn Zahnärzte sagen, daß das überkronte Amalgam unschädlich sei, stimmt das nicht. Diese Substanzen gelangen durch die Dentinkanälchen, lymphogen getragen, in den gesamten Körper. Unter Amalgam sinken die Leukozyten, verändert sich die Abwehrlage und es kommt zu Blockaden, die den Selbstheilungsmechanismus des Körpers schwer beeinträchtigen. Selbst die Herausnahme des Amalgams schafft Probleme. Durch den entstehenden Staub und die Verdampfung, die durch die hochtourigen Bohrer hervorgerufen werden, bekommt der Körper nochmals eine massive Gabe an Schwermetallen. Darum muß der Patient möglichst niedrigtouriger Bohrer eingesetzt werden sollte, während die Helferin den entstehenden Amalgamstaub während des Bohrens absaugen muß. Hat der Patient sich nach einer Beratung für Goldinlays entschieden, muß man wissen, daß es auch hier Unterschiede in der Legierung gibt. Sind Indium bzw. Palladium beigemischt, ist die Toxizität ebenso hoch wie bei Amalgam. Auch werden in der Prothetik Substanzen verarbeitet, die sich oft als Allergene herausstellen. Selbst Vegetarier, die glauben gesund zu leben, irren. Die Pflanzen besitzen Phytochelate, die über die Fähigkeit verfügen, Schwermetalle zu speichern. Um schwermetallbelastete Böden wieder zu säubern, wird der Knöterich angebaut, der Schwermetalle in kürzester Zeit aus dem Boden holt. In einem Kilogramm Kohl, der entlang der Autohahn wächst - und wir haben in diesen Gebieten sehr viele Kohlfelder - befand sich eine Schadstoffmenge wie in 600 Zigaretten. Dies ist wohl auch der Grund, warum immer mehr Kinder bereits mit Allergien auf die Welt kommen, sie haben die Belastung über ihre Mutter aufgenommen und ihr Körper, der ja noch ein ganz schwach entwickeltes Immunsystem hat, wird bereits während der Schwangerschaft und den ersten Lebenswochen über die Muttermilchüberlastet. So deutet bereits der Milchschorf der Säuglinge auf eine erhöhte allergische Bereitschaft hin, nicht wenige dieser Babies leiden später unter Asthma oder Neurodermitis. Zu den weiteren auslösenden Momenten, kommen dann Pilze, Pollen, Haustiere, Nahrungsmittel, Milben, Hausstaub, Medikamente, Insektenstiche, u.s.w., und durch eine begleitende psychische Begünstigung ist die Allergie perfekt. Ein Gramm Staub kann bis zu 4000 Milben enthalten. Nicht zu vergessen die ,,Kuscheltiere", die bei asthmakranken Kindern Anfälle auslösen können. Ferner kann Matrazenstaub Bakterien, Hefen und Schimmelpilze enthalten. In der Raumluft, die man bei allergischen Kindern untersucht hat, fanden sich · Aspergillus candidus· Aspergillus parasiticus· Penicillium italicum· Weitere Pilze, die auch nicht ungefährlich sind, sind auch in der Erde von Topfpflanzen beheimatet. (Aus diesem Grund ist auch das Mitbringen von Topfpflanzen in Krankenhäuser verboten.) Auch Wurmerkrankungen sind wieder im Kommen sind. Früher wurde die Gülle kompostiert. Ein Komposthaufen entwickelt durch die Arbeit der Bakterien zwischen 60 und 70 Grad Celsius. Dadurch wurden u.a. Würmer, Larven und Wurmeier zerstört. Heute wird die Gülle direkt auf die Felder gegeben. Darum sollte auch immer an Wurmkrankheiten gedacht werden. Therapieansätze Welche Möglichkeiten hat nun die Naturheilkunde, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen? Die einfachste Methode ist, die Stoffe zu meiden, die bei eine Allergie auslösen. Das ist sicher kein Problem, wenn man z.B. nur auf Walnüsse allergisch reagiert, dann isst man eben keine Walnüsse, das ist kein all zu großes Opfer. Leider ist das meist nicht so einfach, denn i.d.R. reagieren Allergiker auf viele Stoffe gleichzeitig allergisch. D.h. Sie dürften fast nichts mehr essen und sollten 3-4 Monate im Jahr in Räumen mit einem Luftreinigungssystem wegen der Pollengefahr verbringen. Ich finde, das sind keine tollen Perspektiven. Wichtig ist es, wie in der gesamten Naturheilkunde, zunächst die primären Ursachen zu finden, diese weit möglichst zu beseitigen und dann die Folgeschäden zu behandeln. Ansonsten wischt man ein übergelaufenes Badezimmer auf, ohne den Hahn zuzudrehen. Das bedeutet also Umstellung der Ernährung, typgerecht, am besten nach den Gesichtspunkten der Chinesischen Ernährungslehre, angepasst an den jeweiligen Typ im Rahmen der Fünf Elemente Lehre. Welcher „Ernährungstyp“ man ist, wird durch die Zungen- und Pulsdiagnose sowie einer ausführlichen Anamnese nach Kriterien der Chinesischen Medizin herausgefunden. Darmsanierung: Durch längere Einnahme von Medikamenten, v.a. Antibiotika und der Pille, kann die Darmflora geschädigt werden und oft nisten sich Pilze ein. Diese Pilze verursachen zum einen, daß die Nahrung nimmt mehr richtig vom Körper aufgenommen werden kann, oft leiden die Patienten dann unter Blähungen, schlechter Verdauung, sie fühlen sich matt und erschöpft und oft können diese Pilze auch verantwortlich sein für eine Nahrungsmittelallergie. Pilze im Darm sind jedoch nicht so häufig verbreitet, wie in vielen Zeitschriften und Gesundheitsmagazinen behauptet wird. Nicht immer müssen Blähungen und Süßigkeitsverlangen auf Candida zurück zu führen sein. Am sichersten stellt man eine Diagnose mit Hilfe der Elektro-Akupunktur nach Voll. Dann kann man sich meist das Einschicken einer Stuhlprobe sparen. Ob sich Pilze bereits im Blut befinden kann am deutlichsten durch eine Vitalblutdiagnose durch Dunkelfeld-Mikroskopie nach Prof. Dr. Enderlein erkannt werden. Therapiert werden können die Pilze mit speziellen pflanzlichen Medikamenten, die in wenigen Wochen die Pilze vernichten und die Darmflora wieder regenerieren. In der naturheilkundlichen Praxis wird dabei auf den Wirksoff Nystatin verzichtet. Wie bereits erwähnt, sollten Amalgamfüllungen von einem dafür spezialisierten Zahnarzt entfernt werden und durch Kunststoff, Keramik oder Gold ersetzt werden. Welches Material optimal vertragen wird, sollte mit der Elektro-Akupunktur nach Voll ausgetestet werden. Dieser Aufwand loht sich jedoch nur, wenn parallel dazu der Körper effizient entgiftet wird. Schließlich hat sich das Amalgam ja über Jahre hinweg im Körper abgelagert, vor allem in Fett- und Bindegewebe haben sich oft erstaunliche Depots gebildet. Daher muß der Stoffwechsel und die Entschlackung des Körpers angeregt werden, damit auch alle Reste wirklich ausgeschieden werden. Neben naturheilkundlichen Präparaten bietet sich dazu die Laser-Akupunktur, das Schröpfen und eventuell sogar ein Aderlass an. Besateht eine Schwermetall-lntoxikation, muss zunächst die Ursache beseitiget werden, z.B. vom Zahnarzt das Amalgam oder andere metallische Substanzen entfernen lassen. Liegt eine Kupferbelastung vor, könnte diese von Kupferwasserleitungen kommen, oder bei Frauen kommt eine eingesetzte Spirale in Frage. Bei der Schwermetallentgiftung wird Quecksilber als letztes Metall, nach ca. 6-12 Monaten, bis 2 Jahre lang ausgeschwemmt. Bei Nichtbehandlung hat Quecksilber im Körper eine Halbwertzeit von 15-20 Jahren. Hilfreich für die Entgiftung ist im Frühjahr eine Stoffwechselkur, welche entschlackt und entgiftet. Man nimmt dazu Pflanzenpreßsäfte aus der Apotheke oder dem Reformhaus und nimmt 3 x 1EL in etwas Wasser vor dem Essen und zwar je 1 Monat lang, beginnend mit Löwenzahn, dann Brennnessel und zum Schluss die Birke. Auch ist es ratsam während der gesamten Behandlung viel zu trinken, dazu gehört einerseits viel stilles Mineralwasser, aber andrerseits auch ein guter Hautreinigungstee, gute Erfahrungen brachte dabei folgende Mischung: - Hb. Fumariae 10,0 (Erdrauch) - Stip. Dulcamarae (bittersüßer Nachtschatten) - Rad. Tritici rep. aa 20,0 (Quecke) - Flor. Tiliae (Lindenblüten) - Hb. Urticae aa ad 100,0 (Brennessel) - M. f. spec. 2 EL auf 2 Tassen Infus mit 1 TL Honig ca. 3 Wo lang, dann Lymphtee Auch chronische Entzündungen, können das Immunsystem schwächen, so daß eine Allergie entstehen kann. Mit chronischer Entzündung meint man ein Geschehen im Körper, welches der Betroffene selbst meist gar nicht spürt, welches also keine Schmerzen oder Probleme bereitet, aber doch ständig dem Immunsystem Kraft und Energie entzieht. Dazu zählen z.B. eine chronische Nebenhöhlenentzündung, eine ständige Blinddarmreizung oder Herde, die sich im Zahn- und Kieferbereich abspielen. Da können tote Zähne unter einer Krone sein, eine Zahnwurzel, die auf einer Eitertasche sitzt oder abgeschliffene Zähne, die unter einer Brücke langsam absterben. Selbst spürt man von diesen Vorgängen meist nichts, aber der Körper ist ständig damit beschäftigt, die schwelende Entzündung in Schach zu halten, wenn dies über einen langen Zeitraum geht, kann dies schon eine Überforderung des Immunsystem verursachen. Die Kunst ist es nun herauszufinden, ob sich im Körper Störfelder befinden und wo dieses sind. Dazu wird zuerst eine Vitalblutdiagnose durch Dunkelfeld-Mikroskopie nach Prof. Dr. Enderlein durchgeführt, in der erkannt werden kann, ob sich ein Herdegeschehen im Körper befindet. Ist dies der Fall so wird mittels der Elektro-Akupunktur nach Voll ausgetestet in welchem Organ oder entlang welchem Meridianverlaufs sich das Störfeld befindet. Anschließend wird naturheilkundlich therapiert z.B. durch Homöopathie oder Akupunktur. |
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