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Titel: "Kann Homöopathie bei schlechten PAP Werten helfen?" Gesperrter Beitrag - Nur lesen möglich
 
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Foren-Gruppen allg. Heilpraktiker Forum Beitrag Nr. 417
Beitrag Nr. 417
Hemmmoderator
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"Kann Homöopathie bei schlechten PAP Werten helfen?"
 
Da der ursprüngliche Strang zu diesem Thema wegen Spam geschlossen werden musste, öffne ich hier nun nochmal die Diskussion mit der Ausgangsfrage von Fee:

Seit über einem Jahr erhalte ich alle 10 Wochen wieder die Aufforderung, zur Krebsvorsorge zum Gynäkologen zu gehen, da der letzte Abstrich wieder nicht in Ordnung war. Ich schwanke immer zwischen PAPII und PAPIII.
Nun nach erneuter Untersuchung soll ich zur OP. Ich wüßte nun aber erstmal gerne, ob schon mal jemand mit Globulis oder Schüssler Salzen Besserungen hinsichtlich PAPWerten erzielen konnte und ob es noch andere ganzheitlich und unterstützende Möglichkeiten gibt, die PAPWerte zu normalisieren.
Meine Ärztin hat für Naturheilkunde leider nichts übrig, ich dafür umso mehr.

Es soll zudem noch homöopatische Zäpchen geben, aber auch die Misteltherapie. Wer hat Erfahrungen damit?
Herzlichen Dank schonmal.

Dr. phil. Dagmar Hemm, Heilpraktikerin

Schützenstrasse 8
80335 München

Tel.: 089-55027700

www.praxis-hemm.de


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1. "RE: Kann Homöopathie bei schlechten PAP Werten helfen?"
 
 
Hier nun die Antwort, die ich damals gab:

Hallo Fee,

eine weitere Möglichkeit, die Sie begeleitend machen könnten, wäre die Einnahme von HPV oder Herpes Nososden. Das Humane Papilloma Virus und auch die verschiedenen Herpes Viren können auch für den dauerhaft schlechten PAP verantwortlich sein. Sie sollten sich auf diese beiden Viren testen lassen - entweder konventionell oder eben mittel EAV-Testung, Pendeln usw. - und dann eben gegebenenfalls die passenden Nosoden einnehmen. Dazu müssten Sie aber einen Arzt oder Heilpraktiker finden, der Ihnen genau testet wie, in welcher Stärke und welcher Kombination Sie diese nehmen sollten. Man die Nosoden spritzen, einnehmen oder auch mit Laser-Akupunktur "löschen". Auf lange Sicht, sollte sich der PAP dann auch dauerhaft verbessern...

noch en Nachtrag zu den Nosoden: Nosoden sind homöopathisch aufbreitete Krankheitserreger oder Schadstoffe. Nach dem homöopathischen Prinzip kann man eine Erkrankung mit dem Mittel behandeln, welches sie verursacht hat. Wenn also das Humane Papilloma Virus die Krankheitsursache ist, dann nimmt man eine homöopathische Verdünnung dieses Erregers und bringt den Körper somit dazu, den Heilungsprozess einzuleiten. Diese Nosoden gibt es in der Apotheke, teilweise leider nicht mehr alle in Deutschland verfügbar, dann muss über Holland, Schweiz oder Österreich bestellt werden.

Ich würde wie gesagt testen lassen, ob diese Erreger auch wirklich vorhanden sind und in welcher Stärke man die Nosoden nehmen soll. Ich teste dies in meiner Praxis mit der Elektro-Akupunktur nach Voll (EAV) aus, es gibt aber auch viele andere Testmöglichkeiten. Ob man die Nosoden dann einnimmt, spritzt oder vielleicht sogar nur einreibt sollt dabei auch getestet werden. Ebenso ob und in welchen Stufen und Abständen man die Potenz steigern kann.

Auf alle Fälle würde ich dazu noch andere naturheilkundliche Mittel geben, die das Immunsystem stärken, z.B. ein Lymphmittel oder auch Schüssler Salze (z.B. die Nr. 25 Aurum chloratum natronatum)

Und Hr. Noll schrieb dazu noch:

Ein schlechter "PAP" ist aus meiner Erfahrung mit chinesischen Kräutern und Akupunktur recht gut zu behandeln. Die TCM geht davon aus, daß es sich z.B. um eine Ansammlung von "feuchter Hitze" im Unterleib handelt, die dann entsprechend ausgeleitet und neutralisiert werden kann.

Und ein sehr interessanter Beitrag von Michaela war:

Hallo, soll bei dir eine Konisation gemacht werden? Oft werden Frauen zu schnell zu einer Konisation gedrängt. D.h. eigentlich könnte im sechsmonatigen Abstand der Abstrich wiederholt werden. Erst nach einem Jahr sollte mittels einer Kolposkopie und Biopsie geprüft werden, ob eine Konisation überhaupt notwendig ist. Schlechte Abstrich-Werte sind NICHT gleichzusetzen mit der Diagnose Krebs! Zellveränderungen entwickeln sich in der Regel sehr langsam. Es bleibt also auch bei einem erhöhten Pap-Wert genügend Zeit, um sich z.B. immunstabilisierend mittels Klassischer Homöopathie behandeln zu lassen.
PAP I: einwandfreies Zellbild, das kommt leider nur selten vor, fast nur bei jungen Frauen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten und auch keine Tampons benutzen.
PAP II: kommt relativ häufig vor, hier liegen nur leicht entzündliche Zellveränderungen vor. Eine naturheilkundliche Schleimhautsanierung regeneriert und stabilisiert die Vaginalschleimhaut und beugt so weiteren Veränderungen vor.
PAP III: Hier ergibt der Abstrich ein verdächtiges Zellbild. Das kann von Entzündungen herrühren oder auch auf eine
Krebsvorstufe hinweisen. Bisweilen bilden sich derartige Zellveränderungen spontan zurück, man sollte bei diesem Ergebnis aber regelmäßige Kontrollenuntersuchungen unbedingt einhalten. Solche Zellveränderungen können z.B. durch Viren verursacht werden und sprechen dann auf eine antivirale Behandlung gut an. Deshalb sollte ab Pap III gezielt auf Herpes- oder Papilloma- Viren untersucht werden. Herpes- und Papillomaviren zählen mit zu den häufigsten Ursachen für Zellveränderungen.
PAP IV: Es zeigen sich Zellkernveränderungen durch stärker eingefärbte Zellkerne die als krebsverdächtig eingestuft werden. Deshalb wird ab hier zu einer Konisation geraten. Der Arzt schneidet dabei unter Narkose ein kegelförmiges Gewebestück heraus und schickt es zur endgültigen Abklärung an ein Labor.
PAP V: hier wurden Zellkernveränderungen gefunden, die für ein Karzinom sprechen. Viele Karzinome lassen sich durch Ausschabungen entfernen.

Bei verdächtigen Abstrichen sollte gezielt nach Herpes- und Papilloma-Viren gesucht werden. Behandlung dauert mindestens 2 bis 3 Monate. Frauen mit einem verdächtigen Abstrich sollten Baumwollbinden statt Tampons benutzen.
Vollwertige vitamin- und mineralienreiche Ernährung: Täglich zwei Gläser Rote Bete Saft, ein Liter Brennnesseltee zur Ausleitung, Holundersaft und Johannisbeersaft zur Zellatmung. Nüsse, Hirse, Vollkornprodukte und viel Gemüse für den Magnesiumhaushalt. Möglichst alle übersäuernden Nahrungsmittel meiden bzw. reduzieren: Kaffee, Weißbrot, Kuchen, Süßigkeiten, Wurst, Fleisch, Geflügel, Alkohol, Nikotin, Getränke mit
Zucker oder Kohlensäure.
Sitzbäder mit Frauenmantel wirken unterstützend - Auf enge Hosen und Unterwäsche verzichten. Keine Intimlotionen, parfümierte Seifen usw. für die Intimhygiene benutzen.

Frag bei der Ärztekammer nach einer Frauenärztin, die für Naturheilkunde aufgeschlossen ist. Bei PapIII kann man es versuchen mit Frauenmanteltee 2-3 Tassen/tag, Vagi C und Döderlein Med sowie Wobenzym. Evt. auch Schüssler Nr. 25: Aurum chloratum natronatum - die Regelpotenz ist die D6 oder D12 – 7 stück täglich, Selennium D12 – 7 Stück täglich, Kur mit Thuja-Zäpfchen D6, Thuja C200 Globuli, Rosenzäpfchen, Es gibt Alternativen zu Konisation. Kennst du das Buch "Naturheilkunde in der Gynäkologie" von Rina Nissim?

Dr. phil. Dagmar Hemm, Heilpraktikerin

Schützenstrasse 8
80335 München

Tel.: 089-55027700

www.praxis-hemm.de


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