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Heilpraktiker-Forum |Naturheilkunde | Chinesische Medizin |München - Berlin
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Fee

Gast
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11-06-10, 08:44 Uhr () |
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"PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung"
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In einem vorangegangenem Beitrag habe ich schon von meinem PAPIII Befund geschrieben und mir die vielen Tipps zu Herzen genommen. Ich habe über einen längeren Zeitraum Vitalpilzkapseln, Döderlein und regernierenden Vaginalzäpfchen, Frauenmanteltee, VagiC-Zäpfchen,... verwendet und eingenommen und nun leider das ernüchternde Ergebnis: PAPIII - nun schon seit 18 Monaten mit einer einizigen kleinen Ausnahme PAPII vor etwas einem Jahr. Heute rief mich meine Frauenärtzin an und ist wahrlich aus der Haut gefahren wegen meiner Sturheit, keine OP durchführen zu lassen. Sie verlangt einen umgehenden operativen Eingriff. Hat sie Recht? Kann man tatsächlich nach 18 Monaten nur noch davon ausgehen, dass der Wert sich nie mehr zum Besseren ändern wird? Und selbst wenn? Kann man nicht auch mit PAPIII leben ohne OP? Danke gleich nochmal für Eure/Ihre Hinweise. Bin duch den Anpfiff grad eben etwas demotiviert...
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- RE: PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung,
Noll
, 11-06-10, 10:05 Uhr, (1)
- RE: PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung,
Hemm
, 11-06-10, 12:44 Uhr, (2)
- RE: PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung,
Loki
, 06-07-10, 12:56 Uhr, (5)
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Noll
Mit dabei seit 10-2-04
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11-06-10, 10:05 Uhr () |
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1. "RE: PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung"
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Hallo Fee, sicher kann man ohne OP und mit PAP III leben - der Befund kann sich durchaus spontan verbessern, aber es bleibt ein Risiko, mit dem Sie nach Ihrem Ermessen umgehen können! Ich habe in der Behandlung gute Erfahrungen mit Kräuterrezepturen in Verbindung mit Akupunktur machen können. Die chinesische Medizin betrachtet diese Veränderungen z.B. als Ansammlung von feuchter Hitze im Unterleib, hervorgerufen durch ein Zusammenkommen von Schwächezuständen der Milz (=Verarbeitung), der Niere (=Reserven) und der Leber (=Anspannung/Entspannung/Stressbelastung). Was Sie selber machen können: Milchprodukte haben sich aus meiner Erfahrung häufig als ungünstig erwiesen. Beckenboden-Gymnastig stärkt das Qi im Unterleib und somit auch die Zirkulation der Energien (=Durchblutung/Abwehr), dasselbe gilt für sexuelle Aktivitäten. Soweit einige Gedanken, die Ihnen vielleicht weiter helfen...Mit freundlichen Grüssen Prof.(Univ.Chengdu/China)Andreas A.Noll info#####praxis-noll.de www.naturheilkunde-online.de Schauen Sie doch auch in meinem "Ratgeber TCM" (bei GU erschienen) nach- oder gehen Sie unter www.der-tcm-ratgeber.de ins das dortige Forum! |
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Hemm
Mit dabei seit 13-10-03
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11-06-10, 12:44 Uhr () |
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2. "RE: PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung"
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Hallo Fee, es ist sehr schwer Ihnen einen Ratschlag zu geben, denn einerseits will man ja nichts unversäumt lassen, andrerseits ist eine OP schon ein großer Eingriff. Nochmals zur Klärung der verschiedenen PAP-Stadien: PAP I: normale, altersentsprechende Zellen PAP II: normaler bis leicht veränderter Befund: Dies können Zeichen von entzündlichen Veränderungen sein, z.B. durch die Spirale, Zeichen einer Infektion mit dem HPV (Humanes Papilloma Virus) oder Herpes-Viren PAP III: unklarer Befund, der nicht eindeutig interpretierbar ist, kann durch Entzündungen entstanden sein, wie eben bei PAP II. Empfehlung: genauer abklären mit Kolposkopie. PAP III D: Zellen mit leichten bis mäßigen Grades an Dysplasie werden gefunden, dies sind oft Zeichen einer HPV-Infektion. Eine Kontrolle nach 4 – 6 Monaten wird dringend empfohlen . PAP IV a: Zellen mit schweren Dysplasien oder eines „Carcinoma in situ“ sind vorhanden. Empfehlung: histologische Klärung, zytologische Kontrollen. Leider sind die Testergebnisse oft verfälscht, z.B. wenn vaginale Infektionen wie Candida- Pilze, Trichomonaden, oder eine bakterielle Infektion oder starke Entzündungen vorliegen. Auch eine Grippe, Schwangerschaft und Stillzeit, starke seelische und körperliche Belastungen und Stress können sich ungünstig auf Gebärmutterhalszellen auswirken. Daher ist es sinnvoll, in dieser Zeit keinen PAP-Abstrich machen zu lassen. Wenn Sie nun einen wiederholten PAP III haben, so sollten Sie auf alle Fälle eine Kolposkopie machen lassen und nicht sofort eine Konisation. Diese Untersuchung ist zwar etwas zeitaufwendig, aber eben wesentlich schonender. Haben Sie denn schon eine HPV-Infektion ausgeschlossen? Studien belegen, dass die Infektion mit bestimmten Typen der Human Papilloma Viren ein wesentlicher Faktor in der Entwicklung zervikaler Zellveränderungen und des Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinom) ist. Bei allen Schweregraden der Zellveränderungen und beim invasiven Zervixkarzinom liegen zu ca. 90% HPV-Viren vor. Allerdings kann ein stabiles Immunsystem HPV-Viren gut in Schach halten, und durch abwehrstärkende Maßnahmen können sich Zellveränderungen häufig wieder normalisieren. Dazu eignen sich auch Nosoden des HPV, dies kann Ihnen ein naturheilkundlich arbeitender Arzt oder eben ein Heilpraktiker austesten. Denn es gibt verschiedene Stärken dieser Nosoden, so dass Sie nicht selbst rumexperimentieren sollten. Parallel zu den Nosoden gehören wie eben erwähnt immunstärkende Mittel, z.B. ein Lymphmittel. Kopf hoch und bald wieder bessere Werte! Dr. phil. Dagmar Hemm, Heilpraktikerin Schützenstrasse 8 80335 München Tel.: 089-55027700 www.praxis-hemm.de |
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Fee

Gast
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11-06-10, 17:06 Uhr () |
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3. "Können sie mich behandeln?"
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Sehr geehrte Frau Hemm, danke für diese flotte Nachricht. Ich habe mir heute Kopien meiner Befunde aushändigen lassen und mußte feststellen, dass es gar nicht alles PAP3-Befunde waren. Befunde: Dez.08 PAP2w März09 PAP2w Juni09 PAP3 Aug09 PAP2w Juni10 PAP3Ja, eine Kolposkopie wurde letzten Dezember durchgeführt mit folgendem Ergebnis: mäßig essigweiße Areale CIN3 mit schweren koilozytären Dysplasien. Kein Anhalt für invasives Wachstum. Die Ärzte der Dysplasiesprechstunde hat mir auch nicht unbedingt zu einer Konisation geraten, sondern mir die Möglichkeit einer Elektroschlingenresektion / Laservaporisation gegeben. Im August letztem Jahres wurden HPV-Viren festgestellt: 16,18,31,33,39,45,51,52,56,58,59,66,68 Entschließe ich mich zu der OP oder auch zur Lasertheapie, gehen doch davon die Viren nicht weg, oder sehe ich das falsch. Ich bin Münchnerin, kann ich mich bei Ihnen mit Nosoden behandeln lassen? Können Sie mir auch gleichzeitig eine Gynäkologin empfehlen, die mich dabei begleiten könnte. Meine Frauenärtzin hält von all dem naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten gar nichts und hat auch nicht gerade Verständnis dafür. Ein erneutes Dankesehr! |
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Hemm
Mit dabei seit 13-10-03
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12-06-10, 10:45 Uhr () |
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4. "RE: Können sie mich behandeln?"
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Hallo Fee, Sie haben natürlich recht, dass mit einer OP bzw. Lasertherapie die Viren nicht weg sind. Dann ist zwar der betroffene Bereich entfernt, aber die Viren sind nach wie vor im Körper. Und auch bei der momentan propagierten HPV-Impfung wird ja nur gegen ein paar der vielen Viren-Stämme geimpft, aber eben nicht alle. Durch eine Nosoden-Therapie würde man dem Körper den Impuls geben, die Viren selbst zu eliminieren. Natürlich ist das kein leichter Vorgang für das Immunsystem, aber eben nicht unmöglich. Sonst würden wir ja auch die Erreger jeder Virus-Grippe ein Leben lang in uns tragen. Voraussetzung ist wie gesagt, dass das Immunsystem auch fit ist. Daher würde ich zu Anfang einer Therapie stets mit Hilfe der Blutuntersuchung im Dunkelfeld-Mikroskop erst einmal überprüfen, wodurch das Immunsystem sonst noch geschwächt ist. Das können Schadstoffe wie Umweltgifte, Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Darmpilze usw. sein. Findet sich eine massive Belastung, so wäre es sinnvoll, diese zuerst in den Griff zu bekommen und dann mit der Nosoden-Therapie zu beginnen. Sonst sind die Erfolgsaussichten gering oder man braucht ewig, bis sich etwas tut. Was einen naturheilkundlichen Gynäkologen betrifft, so möchte ich hier im Forum keine Namen nennen. Es wäre natürlich schön, wenn sich Frauenärzte an der Diskussion beteiligen würden…
Dr. phil. Dagmar Hemm, Heilpraktikerin Schützenstrasse 8 80335 München Tel.: 089-55027700 www.praxis-hemm.de |
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Loki

Gast
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06-07-10, 12:56 Uhr () |
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5. "RE: PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung"
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Schaut mal hier http://www.forum-naturheilkunde.de/aktuell/forum/board_entry.php?id=327 „Ich hatte mehrmals hintereinander 3d, auch noch mit den "bösen" HPV-Viren und sollte operiert werden. Statt dessen habe ich vom Frauenarzt über 6 Wochen 2 mal pro Woche die Creme "Aldara 5%" Creme auf den Gebärmutterhals aufgetragen bekommen. 2 Wochen danach wurde nochmal getestet und ich hatte Wert 1 und mit der Supermikroabstrichbürste Wert 2, also beste Werte! An Nebenwirkungen hatte ich nur 2 Tage Mundtrockenheit und einmal ein Brennen an der Scheide, das man aber durch Abwischen zufällig dort gelandeter Creme verhindern kann.“ Meine Mutter hatte im Gesicht ein Basaliom. Anstatt zu operieren, hat der Hausarzt mit Aldarasalbe behandelt – mit sehr großem Erfolg. Viele Grüße
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Fischi

Gast
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16-07-10, 16:02 Uhr () |
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7. "RE: PAP III - seit 18 Monaten keine Besserung"
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Hallo, bei mir wurde auch Pap III + HPV festgestellt. Bevor eine Konisation erfolgt, würde ich es ebenfalls gerne mit alternativen Methoden versuchen. Kann mir evt. jemand einen guten Heilpraktiker in Hamburg zu diesem Thema empfehlen? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich mit der Suche anfangen und aufhören soll. Vielen Dank!!! |
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